Blutprobe analysiert: Entwarnung nach Vogelgrippe-Verdacht in Baden-Württemberg
zuletzt aktualisiert: 20.10.2005 - 13:18Stuttgart (rpo). Fast hätte es so ausgesehen, als hätte die Vogelgrippe Deutschland erreicht. Glücklicherweise hat sich ein anfänglicher Verdacht bei Hühnern in Baden-Württemberg nicht bestätigt.
"Wir hatten ein Verdachtsfall, der sich als negativ herausgestellt hat", sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk am Donnerstag in Stuttgart. Bei Schnelltests seien auffällige Antikörperbefunde festgestellt worden.
Die Tiere seien aber gesund. Die Hühner seien munter "und legen weiter kräftig Eier". Seit dem 15. Oktober werden im Südwesten Blutproben von Betrieben untersucht, die mehr als 100 Tiere haben und ihr Geflügel bisher nicht ausschließlich in Ställen gehalten haben.
Fall in Griechenland vorerst nicht bestätigt
Der Verdacht auf Vogelgrippe in Griechenland hat sich nach Angaben der Europäischen Kommission vorerst nicht bestätigt. Bei einschlägigen Tests in einem Speziallabour in Großbritannien wurde der für die Seuche verantwortliche H5-Erreger nicht gefunden, wie eine EU-Sprecherin in Brüssel am Donnerstag mitteilte.
Es seien aber noch weitere Untersuchungen erforderlich, fügte sie hinzu: "Wir können nicht ausschließen, dass es Fälle von Vogelgrippe in Griechenland geben könnte."
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