Ein Forschungsprojekt für den Umweltschutz: Europäische Wissneschaftler wollen CO2-Gase, die bei der Verbrennung von Kohle entstehen, unter die Erde pumpen. So soll auf klimafreundliche Strom erzeugt werden.
Das bei der Verbrennung entstehende CO2 wird in zwei große Tanks "gefangen".
Die letzten Handgriffe: Diplomingineur Fabian Möller dreht ein Ventil auf, kurz danach folgt der erste Testlauf.
Rund 800 Meter tief schießen die Forscher die Gase in den Erdboden. In die Atmosphäre gelangt das CO2 somit nicht.
Über Schläuche läuft das CO2 von den Tanks in diese Maschine. Von dort werden die Gase in den Boden gedrückt.
Das Ziel der Wissenschaftler: Zeit gewinnen für die Entwicklung CO2-armer Techniken. Die Gase in die Erde zu pumpen ist also nur eine Übergangslösung. Die Wissenschaftler müssen weiterhin an neuen Techniken feilen.
Die in dem Forschungsprojekt entwickelte Technik ist aber voraussichtlich erst 2020 ausgereift.
Daher benötigt die neue Technik das, was sie eigentlich bringen soll: mehr Zeit.