Schweizer Studie: Magnetfelder verursachen womöglich Alzheimer
zuletzt aktualisiert: 08.09.2006 - 08:43Bern (rpo). Starke Magnetfelder könnten das Alzheimer-Risiko erhöhen. Schweizer Wissenschaftler haben festgestellt, dass Lok- und Rangierlokführer, die solchen Feldern ausgesetzt sind, drei Mal häufiger an Alzheimer erkranken als andere Angestellte der Bundesbahnen des Landes.
Die Wissenschaftler in Bern analysierten die Todesursachen von rund 5.000 ehemaligen Angestellten der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Dabei fiel das Risiko für Lokführer auf.
Zurzeit sei jedoch nicht bekannt, wie Magnetfelder das Risiko für die Alzheimer-Krankheit erhöhen könnten, erklärten die Forscher. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit schließt auch nicht aus, dass die erhöhten Risiken durch andere Faktoren verursacht werden.
Für die übrigen Berufsgruppen der SBB und für die Reisenden stellte die Studie kein Gesundheitsrisiko durch diese elektromagnetische Strahlung fest. Bei Todesursachen wie Krebs, Demenz und Parkinson-Syndrom ergab sich ebenfalls kein Zusammenhang mit den Magnetfeldern. Insgesamt waren die Todesursachen von 5.413 Personen unter Berücksichtigung der elektromagnetischen Belastung am ehemaligen Arbeitsplatz untersucht worden.
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