Folgen des Klimawandels: Mehr Überschwemmungen ab 2040
zuletzt aktualisiert: 15.02.2011 - 13:27Berlin (RPO). Der Klimawandel wirft weiter seine Schatten voraus. So wird es in Deutschland in 30 Jahren deutlich mehr starke Regenfälle und Überschwemmungen geben. Wie Umwelt- und Wetterexperten am Dienstag in Berlin mitteilten, könnte sich die Anzahl extremer Niederschläge in küstennahen Gebieten sogar verdoppeln.
"Die Ergebnisse erhöhen den Handlungsdruck, die Vorsorge gegenüber dem Klimawandel zu verstärken", erklärte Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamts (UBA), einer der am Projekt beteiligten Partner.
Auswirkungen untersucht
Das UBA, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das Technische Hilfswerk (THW) und der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatten sich zusammengeschlossen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf extreme Wetterereignisse in Deutschland zu untersuchen.
Neben verstärkten Niederschlägen in küstennahen Regionen rechnen die Experten damit, dass diese in den Alpenregionen nahezu konstant bleiben und zwischen Küste und Alpen um bis zu 50 Prozent zunehmen. In den Sommermonaten Juni, Juli und August dürfte sich die Häufigkeit von starkem Regen in Deutschland unterschiedlich entwickeln.
In den meisten Regionen rechnet der DWD mit einem Anstieg um etwa 50 Prozent, in Teilen des Nordostens auch mit einer leichten Abnahme der starker Niederschläge.
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