Fünf Jahre nach dem Orkan: Naturschützer: Kaum Umdenken nach Kyrill
zuletzt aktualisiert: 11.01.2012 - 10:23Berlin (RPO). Fünf Jahre nach dem verheerenden Orkan Kyrill ziehen Naturschützer eine gemischte Bilanz. Der Wechsel von der Monokultur der Fichten zu einer natürlichen Durchmischung mit anderen Baumarten sei nicht konsequent genug umgesetzt worden, bemängelten der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU).
"Kyrill hat nur partiell dazu beigetragen, dass Wälder stärker umgebaut wurden", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Zwar habe die Naturkatastrophe das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer naturnahen Waldbewirtschaftung geschärft. Es herrsche aber immer noch ein "kurzfristiges ökonomisches Denken" vor.
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Quelle: APD
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