Klimawandel: Tier- und Pflanzenwelt in Deutschland bedroht
zuletzt aktualisiert: 03.01.2008 - 07:13Berlin (RPO). Der Klimawandel bedroht in Deutschland tausende Tier- und Pflanzenarten. Bis zu 30 Prozent der heimischen Arten könnten für immer verschwinden.
Das sagte die Präsidentin des Bundesamtes, Beate Jessel, der "Berliner Zeitung" (Donnerstagausgabe): "Besonders betroffen von der Erderwärmung sind Arten, die in Gewässern, Mooren, im Hochgebirge oder an den Küsten leben."
Auch bekannte Zugvögel wie der Pirol oder der Gartenrotschwanz seien stark gefährdet. Im Gegenzug sei mit deutlich mehr Schädlingen und Überträgern von Krankheiten zu rechen. Als Gründe nannte die Behördenchefin unter anderem die zu erwartende zunehmende Trockenheit und sinkende Grundwasserspiegel. "Der Zuzug und das Verschwinden bestimmter Arten lassen sich nicht mehr aufhalten. Denn der Klimawandel findet ja bereits statt", sagte Jessel.
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