Kampf gegen den Walfang: Umweltschützer in Antarktis verletzt
zuletzt aktualisiert: 02.02.2009 - 11:42Sydney (RPO). Zwei Umweltaktivisten sind beim Kampf gegen Walfang in der Antakrtis verletzt worden. Nachdem die Aktivisten ein Walfangschiff mit Buttersäure und Farbbeuteln angegriffen hatten, setzte die Besatzung der "Nisshin Maru" Wasserwerfer und Sonargeräte ein.
Das teilte die australische Umweltgruppe Sea Shepherd am Montag mit. Zwei Umweltschützer, die auf einem Schlauchboot unterwegs waren, seien verletzt worden. Einer von ihnen sei von einem Hochdruck-Wasserstrahl getroffen worden und stehe unter Schock. Ein weiterer wurde demnach von einer Metallkugel im Gesicht verletzt.
Nach Angaben der japanischen Fischerei-Behörde hatten die Umweltschützer versucht, ihr Boot mit einem Seil an dem Walfangschiff festzumachen. Die "Nisshin Maru" habe darauf mit Wasserwerfern und dem "Aussenden von Sonorsignalen" reagiert.
Sea Shepherd verurteilte in einer Mitteilung den Einsatz von Hochfrequenz-Wellen, die dazu dienten, "Menschen zu verwirren und sie zeitweise zu lähmen". Ihr Kapitän Paul Watson bekräftigte zudem, den Kampf gegen den Walfang fortzusetzen.
Japan hält seit Jahren an der Jagd auf die Meeressäuger fest, die nach offizieller Darstellung wissenschaftlichen Zwecken dient. Das Walfleisch gilt in Japan jedoch auch als Delikatesse.
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