Tierdokumentation: Urzeitmonstern auf der Spur
zuletzt aktualisiert: 20.05.2008 - 15:05Düsseldorf (RP). Aus der Ferne Tiere beobachten und einfach nur die Kamera draufhalten, das gibt es bei Andreas Kieling nicht. In unserer Fotostrecke und der Dokumentation ist zu sehen, wie sich der deutsche Tierfilmer auf der indonesischen Insel Komodo langsam einer urzeitlich anmutenden Riesenechse nähert.
Der über drei Meter lange Komodo-Waran erinnert wie kein anderes Tier an einen Drachen. Obwohl der Gigant kaum zu übersehen ist, wurde er erst 1909 entdeckt. Nun will Kieling sich ein Bild von dem Urzeitmonster machen. Der Abenteurer bringt all seinen Mut und Spürsinn auf, um dem gewaltigen Waran so nahe wie möglich zu kommen.
Kieling, der sich bereits als „Bärenmann“ einen Namen als Naturfilmer gemacht hat, sucht auch in seiner neuen Dokumentation „Expeditionen zu den Letzten ihrer Art“ die Herausforderung. Er reist zu den spektakulärsten Tieren der Welt. Glühende Hitze, wahnwitzige Höhen und gefährliche Situationen bringen den Tierfilmer dabei an den Rand der Erschöpfung. Doch der Wunsch, den Kontakt zu den Großen des Tierreiches zu finden, treibt Kieling an.
Die Wälder Britisch Columbias in Kanada sind sein nächstes Ziel. Der Abenteurer begibt sich auf die Suche nach den Blauen Bären. „Kaum jemand hat bisher von der Existenz dieser Tiere gehört, und nur wenige haben ihn jemals gesehen“, sagt Kieling. Nur 100 Blaue Bären sollen in der Region noch leben. Kieling gelingt es, einen von ihnen zu filmen. Doch der Blaue Bär entpuppt sich als Blauer Grizzly - für den „Bärenmann“ eine kleine Sensation.
Die Dokumentation ist heute um 20:15 Uhr im ZDF unter dem Titel: "Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art" zu sehen.
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