WWF: Viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht
zuletzt aktualisiert: 30.12.2007 - 17:02Frankfurt/Main (RPO). Im Jahr 2007 waren so viele Tiere vom Aussterben bedroht wie nie zuvor. Besonders hart trifft es zum Beispiel die Rote Koralle, den Jaguar und einige Gorillas. Mehr als 16.000 Tierarten wurden im Jahr 2007 als gefährdet eingestuft, sagen die Leute von der Naturschutzorganisation WWF.
Sie kümmern sich um Tiere und versuchen, sie zu schützen. Von vielen Tierarten gibt es immer weniger lebende Tiere. Die Tiere drohen auszusterben, wenn sie nicht besser geschützt werden.
In Zentralafrika zum Beispiel lebt der westliche Flachland-Gorilla. Er wird als besonders gefährdet eingestuft. Denn obwohl es immer weniger westliche Flachland-Gorillas gibt, werden sie immer noch gejagt. Wilderer machen das, weil sie für das Fleisch der Tiere viel Geld kriegen. Die Tiere sterben außerdem an einer Krankheit. Deshalb werden es immer weniger. Es gibt aber auch viele andere Tiere, die einfach zu oft von den Menschen gefangen werden. Dazu gehört die Rote Koralle. Die Menschen fangen sie, um schöne Schmuckstücke machen zu können.
Neben all diesen schlechten Nachrichten haben die Tierschützer aber auch gute Nachrichten. Es gibt Tiere, die sich wieder ansiedeln und Junge kriegen. So wurden in Deutschland im Sommer zum Beispiel Wolfswelpen geboren. Außerdem wurden sogar Tierarten und Pflanzenarten entdeckt, die bisher noch niemand kannte. Dazu gehören zum Beispiel fünf neue Orchideenarten, die im Land Vietnam entdeckt wurden. Orchideenblüten finden viele Menschen besonders schön.
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