In Griechenland: Vogelgrippe-Verdacht nicht bestätigt
zuletzt aktualisiert: 29.10.2005 - 18:39Athen (rpo). Der Vogelgrippe-Verdacht in Griechenland hat sich nicht bestätigt. Wie das griechische Landwirtschaftsministerium am Samstag mitteilte, wurde bei einem auf der Ägais-Insel Oinusses verendeten Vogel kein Virus des auch für den Menschen gefährlichen Typs H5N1 entdeckt.
Die Behörden hätten daraufhin sämtliche restriktiven Maßnahmen aufgehoben. Griechenland hatte am 17. Oktober gemeldet, der Vogel habe das H5-Virus in sich getragen. Die griechische Regierung hatte daraufhin den Verkauf von Geflügel aus der Region untersagt.
Da das beauftragte griechische Labor von der EU nicht anerkannt war, wurden Proben in ein EU-Labor im britischen Weybridge geschickt. Am 20. Oktober hatte die EU bereits angekündigt, dass vorläufige Tests nicht einmal auf das H5-Virus schließen ließen.
Trotzdem hatten zahlreiche Länder weltweit ihren Geflügel-Impoort aus Griechenland stoppen lassen. Auf dem griechischen Markt fiel der Absatz von Geflügel um bis zu 70 Prozent.
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