Am 2. abends zog ein Sturmtief über Deutschland, vor allem im Südwesten gab es größere Schäden. Straßen wurden überflutet, Stromleitungen abgerissen. Betroffen waren vor allem Hessen und Rheinland-Pfalz. Dort wurden Autos von umstürzenden Bäumen beschädigt. In der Nacht zum und am 6. traten stürmische Winde und Regen in fast ganz Deutschland auf. In NRW stoppten umgestürzte Bäume viele Züge. Blitzeis am 24. und Glatteis bzw. Schneeglätte am 26. führte zu vielen Unfällen, teils mit tödlichem Ausgang.
Im Bundesgebiet kam es zu einigen hundert Unfällen - oft durch gefrierenden Regen. Fünf Menschen starben. Nach andauerndem Regen führten Flüsse in NRW und Niedersachsen Hochwasser. Nach Erdrutschen waren in Nordhessen etliche Straßen gesperrt. Im Norden traten durch die Stürme „Paula“ und „Resi“ viele Schäden auf. Hagel gab es am 21. in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern mit Körnern bis 10 mm Durchmesser.
Nebel führte am 11. des Monats zu etwa 100 Flugausfällen auf dem Frankfurter Flughafen. Gefrierender Sprühregen war am 15. die Ursache für hunderte von Unfällen im Süden Bayerns. Zwei Menschen starben. Sturmtief „Annette“ sorgte in Norddeutschland für zahlreiche entwurzelte Bäume, abgedeckte Dächer und umgestürzte Baugerüste. Zeitweise fiel an einigen Orten der Strom aus.
Das Starkwindfeld von Orkantief „Emma“ überquerte am 1. Deutschland mit schweren Gewittern. Durch umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer entstanden erhebliche Schäden. Zwei Menschen starben. Bei Brühl fuhr ein ICE auf einen umgestürzten Baum. Der Strom fiel in weiten Teilen Bayerns aus. „Kirsten“, ein weiteres Orkantief, verursachte am 12. des Monats erhebliche Schäden. Ein Mensch starb. Ein voll besetzter Airbus geriet beim Landeanflug auf den Flughafen Hamburg kurz vor dem Aufsetzen durch starke Scherwinde in Bedrängnis. Starker Schneefall zu Ostern führte zu hunderten von Unfällen. Mehrere Menschen starben.
Glatteis führte am 5./6. zu zwei Massenkarambolagen in Franken und der Oberpfalz. Ein Mensch starb. Starker Schneefall führte am Morgen des 7. zu kilometerlangen Staus in Hessen. Wegen Schneelast umgestürzte Bäume sorgten bereits ab dem Vorabend in Mittelhessen und im Westerwald zeitweise für unpassierbare Straßen. Es kam zu Unfällen und im Zugverkehr zu Verspätungen und Ausfällen. Hagel mit Durchmesser bis 3 cm wurde örtlich in Brandenburg, Sachsen und Bayern registriert.