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In Kentucky hat ein vier Meter langer Python, der als Haustier gehalten wurde, seinen Besitzer erwürgt. Der 23-jährige Mann hatte jahrelange Erfahrung im Umgang mit Reptilien gehabt. Das eigene Haustier, ein scheues Reh, ein unscheinbares Wildtier oder eine vermeintlich friedliche, zarte Schönheit wie ein majestätischer Schwan: Im Kontakt mit Tieren droht dem Menschen oft Gefahr aus ganz unerwarteter Richtung.
Der Schlangenhalter von Kentucky starb an Quetschungen an Hals und Brust, wie der Schweizer Internet-Dienst "20Minuten" berichtet.
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Rehe sind sanfte, scheue Tiere. In Westfrankreich schlug eines aus der Art. Anfang August griff das Tier eine 71-jährige Walkerin auf einem Wanderweg an. Sie flüchtete in eine Scheune, konnte das Tier mit einer Schaufel vertreiben und musste ins Krankenhaus. Das hinkende Tier ging danach zum Angriff auf einen Jogger über, der sich mit einem Fußtritt und einem Stein bewaffnet seiner Haut erwehrte. Das Verhalten des Rehs ist rätselhaft.
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Der beliebte australische Tierfilmer und Abenteurer "Crocodile Hunter" Steve Irwin starb durch den Stich eines
Stachelrochen. Bei Dreharbeiten zu einer Dokumentation in Queensland sei Irwin über den Rochen hinweggeschwommen, als dieser ihm plötzlich seinen Stachel in die Brust gerammt habe, berichteten Zeugen.
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Schwäne sind Schönheiten, aber oftmals von angriffslustigem Temperament. Im Jahr 2005 hat das Landgericht Stuttgart entschieden: Gemeinden müssen öffentlich davor warnen, wenn auf ihrem Ententeich im Stadtpark ein bissiger Schwan sein Unwesen treibt.
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Die meisten
Quallen sind für den Menschen harmlos. Einige Arten können dem Menschen jedoch gefährlich werden. So ist etwa die
Seewespe das giftigste Tier der Welt. Sie könnte mit ihrem Gift 250 Menschen auf einen Schlag töten.
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Normalerweise machen wilde Raubtiere nicht regelrecht Jagd auf Menschen. Dennoch kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. So drang Anfang Juli ein
Löwenrudel im Osten Kenias in ein Wohngebiet ein und tötete vier Kinder in einem Wohnhaus. Schon im Vormonat waren Menschen in der Region angegriffen worden. Für die Aggressivität der Tiere wird eine anhaltende Dürre verantwortlich gemacht.
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Krokodile gelten als gefährlich und sind es auch. Zuletzt wurde Anfang August in Guatemala ein siebenjähriges Mädchen beim Baden in einem Fluss von einem Krokodil gefressen.
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Auch
Giftschlangen - hier wird eine Kobra von ihrem Gift befreit - üben eine Faszination auf Haustierhalter aus. Trotz Routine bleibt der Umgang mit den Tieren gefährlich. Im März biss eine
Puffotter in Lierenfeld ihr Herrchen bei der Fütterung in die Hand. Das Gift einer ausgewachsenen Schlange dieser Art kann vier bis fünf Menschen töten. Der Gebissene überlebte dank eines Gegengifts.
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Besonders häufig und selbst für ihre Besitzer oft überraschend werden Menschen von
Hunden angegriffen. Nicht selten kommt es sogar vor, dass bislang eigentlich friedliche Hausgenossen gegenüber Herrchen, Frauchen oder Bekannten bissig werden.
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Immer wieder kommt es in
Zoos zu gefährlichen Unfällen, obwohl die Tiere lange in Gefangenschaft leben und ihre Pfleger Erfahrung mit ihnen haben. So wurde zuletzt im Zoo von Bremerhaven ein Tierpfleger beim Reinigen des Geheges von zwei
Eisbären angegriffen und schwer verletzt. Allerdings werden nicht nur Fleischfresser werden dem Menschen gefährlich. So kommt es immer wieder zu Angriffen durch
Elefanten.
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Bienen sind allgemein nicht sonderlich stechlustig und werden mit ihrem Gift normalerweise allenfalls Allergikern ernsthaft gefährlich. In den USA verbreiteten allerdings in der Vergangenheit sogenannte
"Killerbienen" Panik: Besonders aggressive Insekten, die vermeintliche "Angreifer" in großer Zahl verfolgten. Erst Hunderte Bienenstiche können Menschen tatsächlich in Lebensgefahr bringen.
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Tatsächlich ist es schon zum Angriff eines
Aals auf einen Menschen gekommen. Ein dreijähriges Mädchen hatte im August seinem Vater beim Töten des Fisches zugeschaut, als der Aal sich aus dessen Händen befreite und dem Kind in den offenen Mund sprang. Dort fing das Tier an zu fressen. Das Kind trug Verletzungen an der Speiseröhre davon, die sich später lebensgefährlich infizierten.
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Flusspferde werden oft für gemütlich und friedlich gehalten. Tatsächlich sterben in Afrika mehr Menschen durch Flusspferde als durch irgendwelche anderen Großtiere, etwa auch Krokodile oder Löwen. Flusspferde setzten ihren Schädel als Ramme und die bis zu 50 Zentimeter langen Eckzähne als Waffen ein.