Foto: NSIDC/Bruce F. Molina
Der Muir-Gletscher in Alaska am 15. September 1976. Seit seiner Entdeckung im Jahr 1879 hat sich die Eiszunge immer wieter aus dem Meer zurückgezogen.
Foto: NSIDC/Bruce F. Molina
So sieht das Gebiet heute aus. Die Aufnahme stammt vom 31. September 2004. Der Muir ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die jetzt eisfreien Gebiete werden von Tieren und Pflanzen erobert.
Foto: Tony A. Weyiouanna SR. Kawerak Transportation Program
Shishmaref, Alaska, Herbst 2005: Die Folgen tauender Permafrostböden
Der Permafrostboden, auf dem das Dorf gebaut ist, taut. Das macht die Küste anfällig für Erosionen. Dabei stürzen...
Foto: Tony A. Weyiouanna SR. Kawerak Transportation Program
...auch zahlreiche Gebäude ein. Die Gemeinde muss nun entscheiden, ob sie das Dorf verlegt oder Dämme errichtet, um den natürlichen Schutz, der einst das Meereis bot, zu ersetzen.
Tropischer Regenwald, Santa Cruz, Bolivien, Juni 1975
1975 war das an den Rio Grande angrenzende Gebiet nordöstlich der bolivianischen Stadt Santa Cruz ein üppiger, dichter Regenwald und nur von wenigen Pfaden durchkreuzt. Es gab nur ganz vereinzelte Rodungen.
Tropischer Regenwald, Santa Cruz, Bolivien, Mai 2003
Seit 2003, nach einer Periode extensiver Entwaldung, wird das Gebiet überwiegend landwitschaftlich genutzt. Die Einwohnerzahl Santa Cruz' stieg von 30.000 auf eine Million. Der Druck auf die Wälder wächst enorm.
Foto: US Geological Survey, Center for Costal Geology
Hatteras, Leuchtturm, North Carolina, USA, 17. Juli 1996
Der berühmte Leuchtturm am Cape Hatteras ist mit 63 Metern der höchste Backsteinleuchtturm der USA. Er wurde 1870 gebaut, in 488 Metern Entfernung zum Meer.
Foto: US Geological Survey, Center for Costal Geology
Hatteras, Leuchtturm, North Carolina, USA, 8. August 1999
Doch da sich die Barriereinseln nach Westen verlagern, war er nicht ewig vor dem Wasser geschützt. 1999 versetzte man ihn deshalb um etwa die gleiche Entfernung ins Landesinnere.
Foto: US Geological Survey, Center for Costal Geology
Hatteras, Flugplatz, North Carolina, USA, 17. Juli 1996
Die Ostküste der USA ist immer wieder betroffen vom steigenden Meeresspiegel, durch Hurrikane und andere Stürme. All das nagt an der Küstenlinie und macht Teile von ihr extrem anfällig für das Meer bei Flut - vor allem in einer Zone wie dieser, in der sich Barriereinseln weiter westwärts bewegen.
Foto: US Geological Survey, Center for Costal Geology
Hatteras, Flugplatz, North Carolina, USA, 8. August 1999
Diese Aufnahme des gleichen Flugplatzes wurde nach einem Hurrikan gemacht.
Regenmangel im Westen der USA. Zwischen diesem (aus dem Jahr 2003)und dem nächsten Foto (aus dem Jahr 2004) vom Colorado River, der hier in den Lake Powell Stausee fließt, liegen nur 18 Monate.
In dieser Zeit ist der Wasserpegel um 13 Meter gefallen. Bis 2005 war der Pegel auf seinen bislang niedrigsten Stand gefallen.
Foto: National Geographic
Der Bildband "Zerbrechliche Erde" (39,95 Euro, ISBN-10: 3866900112) ist überall im Buchhandel erhältlich.
Weitere Fotos, die die Zerbrechlichkeit der Erde dokumentieren (teilweise auch in dem Bildband enthalten)
Zwölf Apostel, Victoria, Australien, 3. Juli 2005, 9.17 Uhr
Die "Zwölf Apostel sind ein berühmtes Naturdenkmal vor der Südküste Australiens.
...eine Minute später
Der weiche Sandstein wird ständig durch das Meer erodiert. Inzwischen sind von den zwölf Aposteln nur noch acht übrig. Zwischen den beiden Fotos liegt nicht mal eine Minute. An jenem Sonntag zerbrach einer der bis zu 50 Meter hohen Säulen unter der Kraft des Meeres.
Tschadsee, 1968
Im Jahr 1968 erstreckte sich der Tschadsee noch über ein riesiges Gebiet.
Dieses wurde im Laufe der Jahre (hier 1973) durch Austrocknung immer kleiner.
2001 ist - verglichen mit der ersten Aufnahme - nur noch ein "Tümpel" übrig geblieben.
Foto: University of Maryland
Auch der Aralsee ist von starker Austrocknung bedroht. Sah er 1989 aus dem Alll noch so aus,...
Foto: University of Maryland
...zeigt er sich im Jahr 2003 deutlich geschrumpft.