Nach einer achtjährigen Odyssee um die halbe Welt ist die russische Raumfähre "Buran" in Speyer angekommen.
Die letzte Etappe seiner Reise legte der rund 100 Tonnen schwere Koloss am Samstag auf einem Tieflader zurück.
Künftig wird die Raumfähre, mit der die Sowjetunion einst den USA im All Paroli bieten wollte, im Speyerer Technik-Museum zu sehen sein.
Gegen 6.30 Uhr hatten am Samstagmorgen die Vorbereitungen für den letzten Streckenabschnitt begonnen.
Die "Buran" wurde per Kran von einem Pontonschiff gehoben und auf einen Schwerlast-LKW verladen.
Für die Techniker eine knifflige Aufgabe.
In langsamer Fahrt ging es daraufhin unter den Augen von Tausenden Schaulustigen vom Speyerer Rheinhafen zum nahe gelegenen Museum.
Tausende Menschen hatten in den vergangenen Tagen den Transport der "Buran" von Rotterdam nach Speyer verfolgt.
Auf einem Pontonschiff war die 36 Meter lange und knapp 24 Meter breite Raumfähre rheinaufwärts transportiert worden.
Erst am Freitag war der Schubverband in Speyer angekommen.
Mit der "Buran" wollte die Sowjetunion in den 70er und 80er Jahren dem amerikanischen Space Shuttle etwas Gleichwertiges entgegen setzen.
"Buran" heißt "Schneesturm".
Das Verladen am Morgen dauerte einige Zeit.
Erst am späten Nachmittag traf die "Buran" im Technikmuseum ein.