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Asteroiden-Kollision vor rund 160 Millionen Jahren: Der Dino-Tod kam aus der Luft

zuletzt aktualisiert: 06.09.2007 - 14:52

Paris (RPO). Ein gewaltiger Asteroideneinschlag als Folge eine Kollision zweier riesiger Asteroiden am Rande des Sonnensystems Jahren soll vor rund 160 Millionen das Aussterben der Dinosaurier besiegelt haben.

Durch die Kollision seien etwa 300 Bruchstücke von über zehn Kilometern Durchmesser und 140.000 weitere Brocken von über einem Kilometer Größe entstanden, berichten Forscher aus den USA und Tschechien in der Wissenschaftszeitschrift "Nature".

Ein zehn Kilometer großes Bruchstück sei dann vor 65 Millionen Jahren auf der Erde eingeschlagen und habe - über einen abrupten Klimawandel - zum Aussterben der Dinosaurier geführt. Dadurch hätten sich die Säugetiere und der Mensch entwickeln können.

Andere Bruchstücke aus dem Zusammenstoß, der sich im Asteroiden-Gürtel am äußeren Rand unseres Sonnensystems ereignet habe, seien im Laufe der Jahrmillionen auf dem Mond, der Venus und dem Mars eingeschlagen und hätten dort viele Einschlagkrater hinterlassen, berichteten die Forscher William Bottke, David Vokrouhlicky und David Nesvorny vom Southwest Research Institute im US-Bundesstaat Colorado.

Sie stützen sich auf ein Computermodell, für das unter anderem chemische Altersbestimmungen eines auf der Erde eingeschlagenen Asteroiden und Kursberechnungen von heute noch im All schwebenden Bruchstücken eingegeben wurden.

Einige Bruchstücke hätten sich über Jahrmillionen langsam aus dem Asteroiden-Gürtel gelöst und seien in den Anziehungsbereich der Planeten geraten, hieß es in dem Bericht. Der Einschlag des Zehn-Kilometer-Asteroiden auf der Erde vor 65 Millionen Jahren habe wahrscheinlich einen Feuersturm ausgelöst und immense Mengen Staub in die Erdatmosphäre gebracht.

Dadurch sei das Sonnenlicht verdunkelt worden; die Erde sei durch die Abkühlung in einen globalen Winter geraten, bei dem viele Pflanzen und Tiere ausstarben. Die Einschlagstelle sei noch heute in einem 180 Kilometer großen Krater bei Chicxulub auf der mexikanischen Halbinsel Yukatan zu sehen.

Quelle: afp2

 
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