Die US-Weltraumfähre Endeavour ist zu ihrer letzten Reise ins All gestartet.
Das Shuttle wird auf einer 16-tägigen Mission eine Messanlage für kosmische Strahlung zur Internationalen Raumstation ISS bringen.
Vor dem Start wurde die "Endeavour" laut US-Weltraumbehörde NASA planmäßig mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff befüllt.
Achteinhalb Minuten nach dem Start hatte sie den Weltraum erreicht.
Der zu installierende Strahlungsmesser ist rund 7000 Kilogramm schwer und hat einen Wert von etwa zwei Milliarden Dollar (gut 1,4 Milliarden Euro). An seiner Entwicklung waren auch deutsche Wissenschaftler beteiligt.
Er soll in den kommenden zehn Jahren nach Antimaterie und dunkler Materie suchen.
Zum Start war auch die US-Abgeordnete Gabrielle Giffords gekommen, die im Januar bei einem Attentat schwer verletzt worden war. Ihr Ehemann Mark Kelly leitet die Mission. Die beiden tauschten ihre Eheringe.
Der letzte Flug ins All wurde von rund einer halben Million Schaulustiger verfolgt.
Sie hatten sich rund um den Weltraumbahnhof in Florida versammelt, um möglichst nah dran zu sein.
Die Raumfähre hätte eigentlich schon am 29. April abheben sollen, Probleme mit einer Heizvorrichtung für Treibstoffleitungen verzögerten den Start aber bislang.