Foto: Technikmuseum Speyer
1988 wurde die BURAN in die Erdumlaufbahn
geschossen, legte zwei Erdumrundungen zurück,
und wurde in Baikonur / Kasachstan wieder
sicher gelandet.
Foto: Technikmuseum Speyer
Die Konstruktionsarbeiten für das
russische Shuttle begannen in den 1970er Jahren. Ähnlich wie
der russische Überschall-Passagierjet Tupolev 144
und die französisch / britische Concorde, wurden auch die BURAN und der amerikanische
Space Shuttle zur gleichen Zeit entwickelt,
wobei die aerodynamischen Notwendigkeiten zu
ähnlichen Rumpfonstruktionen führten.
Foto: Technikmuseum Speyer
Obwohl sich die BURAN und das amerikanische Space Shuttle äußerlich sehr ähnlich sehen,
gibt es technisch fundamentale Unterschiede. Beim US Space Shuttle wird der größte Teil der
Schubkraft durch die eingebauten Triebwerke erzeugt, die beim Start durch Zusatzraketen
unterstützt und durch einen Außentank mit Treibstoff versorgt werden. Die BURAN wurde dagegen
mit einer riesigen ENERGIJA Rakete gestartet.
Foto: Technikmuseum Speyer
Durch die Beschränkung auf kleine Manövriertriebwerke
war die BURAN im Bau weniger aufwändig und konnte auch mehr Nutzlast ins All
befördern. Des weiteren verfügte sie über
bessere Segeleigenschaften, wodurch
sie in der Lage war, fünf Tonnen mehr
Nutzlast zur Erde zurück zu bringen. Die
BURAN wurde außerdem im Gegensatz
zum US Space Shuttle von Beginn an auch
für unbemannte Missionen konzipiert.
Foto: Technikmuseum Speyer
Technische Daten
Gesamtlänge: 36,37 m
Rumpflänge: 30,85 m
Maximale Rumpfbreite: 5,5 m
Flügelspannweite: 23,92 m
Maximales Gewicht beim Start: 105 t
Maximale Nutzlast: 30 t
Besatzung: max. 10 Personen
Normale Einsatzhöhe: 250 - 500 km
Maximale Einsatzhöhe: 1.000 km
Foto: Technikmuseum Speyer
Die BURAN 002, die jetzt ins Museum kommt, wurde während der Olympischen Spiele 2000 in
Sydney und anschließend in Bahrain ausgestellt.