Dieser Stein kommt aus dem All.
Stolz präsentiert Expeditionsleiter Georg Delisle den Fund der Presse.
Der Eisenbrocken ist 31 Kilogramm schwer.
Hier, im ewigen Eis, haben die Forscher ihn gefunden.
Er ist das größte Exemeplar in der Reihe ihrer Meteoritenfunde.
Warum findet man so viele Meteoriten in der Antarktis? Wenn Eis über ein Hindernis fließen muss, bilden sich häufig sogenannte Eisdepressionen. Darin sammeln sich im Laufe von Jahrzehntausenden Meteoriten – eine Meteoritenfalle ist entstanden.
Auf der Website der Bundsanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe haben die Forscher ihre Expedition eindrucksvoll dokumentiert. Hier entdecken sie auf den QueenMET-Icefields den ersten Meteoriten.
Immer wieder Schneestürme. Die Forscher sind auf sich allein gestellt. Das Foto zeigt ihr Camp am Rande des Plateaus,
Die Bedingungen in der Antarktis waren bei der Meteoritensuche extrem. Das Camp bestand aus 3 pyramidenförmigen Scott-Zelten, deren Eingang im Unterschied zu normalen Zelten aus einem schneesicher verschließbaren Tunnel besteht. Die Feldarbeiten erfolgten mit Skidoos und zu Fuß.
Am 18.11.2007 wurde das gesamte Expeditionsteam von Novo aus zum Einsatzgebiet auf dem Polarplateau geflogen.
Die mit dem QueenMET-Team auf Novo Runway gelandete Ilyushin 76TD versorgt das Team. Der Rückflug fand am 22.12.2007 statt.