US-Raumfähre "Atlantis": Inspektion lässt Astronauten aufatmen
zuletzt aktualisiert: 18.11.2009 - 06:24Cape Canaveral (RPO). Die US-Raumfähre "Atlantis" ist ohne größere Zwischenfälle ins All aufgebrochen und hat beim Start keine Schäden erlitten. Bei einer Inspektion im All fanden die Astronauten am Dienstag keine Hinweise auf Schäden am Hitzeschild, wie die Nasa mitteilte. Auch eine erste Auswertung der Startbilder ergab nicht Beunruhigendes. Die "Atlantis" soll am Mittwoch an der Internationalen Raumstation ISS andocken.
Eine Inspektion im All nach dem Start ist inzwischen Routine. Die Astronauten fuhren dazu einen 30 Meter langen Roboterarm aus, um die Hitzeschutzkacheln zu untersuchen. Ein beim Start beschädigter Hitzeschild hatte 2003 zum Verlust der Raumfähre "Columbia" geführt, als diese in die Erdatmosphäre zurückkehrte. Dabei kamen die sieben Astronauten an Bord ums Leben.
An Bord der "Atlantis" sind mehr als 13 Tonnen an Ersatzteilen und Ausrüstung für die ISS. Darunter sind Tanks, Pumpen und andere große Geräte. Sechs Astronauten sind bei der elftägige Mission an Bord, während der drei Außeneinsätze geplant sind. Nach der "Atlantis"-Mission wird es nur noch fünf weitere Shuttle-Flüge zur ISS geben.
Bis zum Andockmanöver am Mittwoch wird die "Atlantis" noch genauer auf mögliche Schäden untersucht.
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