"Stardust": Kometenstaub in Münster unter der Lupe
zuletzt aktualisiert: 02.02.2006 - 13:47Münster (rpo). Staubteilchen des Kometen "Wild 2" stehen in den nächsten Wochen im Mittelpunkt des Interesses an der Universität Münster. Da Kometen den Urzustand des Sonnensystems am besten nachvollziehen lassen, erhoffen Wissenschaftler sich davon neue Erkenntnisse über die Entstehung.
Im Auftrag der NASA soll der Staub dort untersucht werden, der von der US-Weltraumsonde "Stardust" gesammelt wurde. Die Probe ist ein 1,5 Zentimeter langer Streifen Aluminiumfolie, in dem Einschlagkrater von Staubteilchen zu sehen sind.
Mithilfe der Flugzeit-Sekundärionen- Massenspektrometrie, die in Münster entwickelt wurde, wollen die Wissenschaftlicher diese und weitere Staubproben untersuchen.
Quelle: afp
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