Die Vorfreude ist vorbei, wenn die Feiertage begonnen haben, geht für viele der Stress erst richtig los. Denn wenn die ganze Familie zusammenkommt, schlagen schnell die Funken. Gegen die volle Packung Hektik an Weihnachten kann man etwas tun - wir sagen Ihnen, was.
Erwartungen zurückschrauben
Weihnachten soll harmonisch und schön und besinnlich werden. Bei so hohen Erwartungen kann das jedoch kaum etwas werden - alle wünschen sich das schönste Fest, das es jemals gab: Da muss es unterm Baum krachen. Lieber die eigenen Erwartungen drosseln und die Tage locker angehen.
Bewusst zur Ruhe kommen
Die Zeit zwischen Gänsebraten, Nachmittagskaffe und Verwandtenbesuch sinnvoll nutzen - vor allem, um zur Ruhe zu kommen. Einen Film gucken, Tee trinken, spazieren gehen, auf dem Sofa liegen und an die Decke starren - das entspannt.
Aufgaben verteilen
Wer deckt den Tisch? Wer räumt ab? Wer schmeißt das Geschenkpapier weg, holt die Oma mit dem Auto ab oder poliert nach dem Waschen die Gläser? Solche Aufgaben können gut unter allen Familienmitgliedern verteilt werden.
Pausen gönnen
Streit liegt an Tagen, an denen die Familie dauernd aufeinander hängt, gern in der Luft. Um das zu vermeiden, einfach mal Auszeiten nehmen und etwas alleine unternehmen. Das macht die Weihnachtsstimmung kein bisschen kaputt, sondern rettet sie letztlich.
Meine Eltern, deine Eltern
Eigentlich war alles so schön geplant, dann wird der Besuchmarathon doch durcheinandergebracht. Wer die Feiertage nicht auf der Straße verbringen will, sollte mit der Verwandtschaft sprechen: Familien mit Kindern sollten zu sich nach Hause einladen. Manchmal ist es auch sinnvoll, einen großen Besuchtags einzulegen, und die jeweiligen Schwiegereltern gemeinsam einzuladen. So gibt es auch vielfältigere Gesprächsthemen.
Perfektionismus beiseite legen
An Weihnachten soll das Haus perfekt geputzt, Braten gut durch, die Gäste gut gelaunt und die Geschenke unglaublich hübsch verpackt sein. Alles Quatsch: Vermeiden Sie Perfektionismus. Vielleicht kann man nachmittags auf die festlich gedeckte Kaffeetafel verzichten und gemütlich aus Bechern trinken.
Bloß nicht Familienkonflikte lösen wollen Jetzt sind alle mal zusammen, niemand kann sich mit Terminen oder Arbeit herausreden. Und der Alkohol löst auch die Zunge. Da könnte man doch mal Dinge auf den Tisch bringen, die seit Jahren gären. Dann ist der Streit allerdings programmiert. Falls alte Konflikte aufbrechen: Ruhig bleiben und einen gemeinsamen Termin für ein Gespräch suchen. Sonst wird allen das Fest verdorben.
"Man macht das so"-Dinge vermeiden
An Weihnachten macht man sich schön. Man isst Braten. Man geht in die Kirche. Das kann alles schön sein, muss es aber nicht für jeden. Weihnachten soll für die ganze Familie schön sein - deshalb Dinge besprechen und nicht direkt alles als Angriff auf das eigene Weihnachtsfest verstehen.
Kinder müssen toben
So schön es in der warmen Stube unterm tannebaum mit den neuen Geschenken ist: Kinder müssen auch mal vor die Tür und sich richtig austoben. Und Erwachsenen schadet ein ausgedehnter Spaziergabng auch nicht.
Klassiker zum Entspannen
Plätzchen backen, "Nikolaus und Weihnachtsmann" von Rolf Zuckowski hören, "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gucken, Kakao trinken - das alles macht es ganz weihnachtlich im Bauch. Ohne sich dafür anstrengen zu müssen.