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Trotz elektronischer Medien
Mehrheit der Kinder liest regelmäßig Bücher

Trotz elektronischer Medien: Mehrheit der Kinder liest regelmäßig Bücher
FOTO: AP
Berlin . Gute Nachrichten für die Buchbranche: Trotz der Zunahme digitaler Medien lesen einer Umfrage zufolge rund drei Viertel der Sechs- bis 13-Jährigen mindestens einmal pro Woche ein Buch oder eine Zeitschrift.

Das zeigt die jährliche KidsVerbraucherAnalyse des Egmont Ehapa Verlages, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Elektronische Bücher spielten bei Kindern mit 13 Prozent nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle.

Gleichwohl sind elektronische Medien in den Kinderzimmern auf dem Vormarsch: Der Anteil der Kinder, die eigene Smartphones und Tablets oder die ihrer Eltern nutzen, stieg binnen eines Jahres von 43 auf 48 Prozent. Insgesamt drei Viertel der Kinder haben Zugang zum Internet. 85 Prozent nutzen digitale Spiele über Konsolen, kostenlose Online-Games oder Spiele-Apps.

Doch auch klassisches Spielzeug wie Baukästen, Puppen oder Gesellschaftsspiele finden sich nach wie vor in den meisten Kinderzimmern. Die Eltern geben dafür schätzungsweise im Schnitt 123 Euro pro Jahr aus - und durchschnittlich 118 Euro für elektronische Spiele.

Wie die Untersuchung weiter zeigt, müssen sich die Kinder indes mit weniger Taschengeld zufrieden geben. Derzeit bekommen sie im Schnitt 26,35 Euro im Monat - das sind vier Prozent weniger als im Vorjahr. Das Taschengeld sowie Geldgeschenke zu Feiertagen und von den Großeltern geben die Kinder demnach vor allem für Süßigkeiten, Zeitschriften, Snacks und Getränke aus. 60 Prozent der Befragten sparen zumindest einen Teil. Für die Analyse wurden knapp 2500 Kinder gemeinsam mit einem Elternteil befragt.

(AFP)
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