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Pferdekrankheiten
Wenn das Pferd leidet
Pferdekrankheiten: Wenn das Pferd leidet
Die Augen geben einen guten Hinweis darauf, ob es dem Pferd gut geht. FOTO: dpa, Caroline Seidel
Jeder Pferdebesitzer hofft, dass sein Tier von Pferdekrankheiten verschont bleibt. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Anzeichen auf bestimmte Pferde Krankheiten hinweisen. Auch wenn man kein Tierarzt ist oder zu den begnadeten "Pferdepflüsterern" gehört, sollte man erkennen können, wann es dem Pferd nicht gut geht. Bestimmte Symptome weisen auf Pferdekrankheiten hin. Man muss sie nur wahrnehmen.

Woran erkennt man, dass das Pferd krank ist?

Natürlich ist es beruhigend, ein gesundes Pferd zu besitzen. Es ist leistungsfähig als Reit- oder Turnierpferd, läuft auf der Weide herum und scheint sich offensichtlich in seiner Pferdewelt wohlzufühlen. Aber woran erkennt man ein gesundes Pferd? Es zeigt sich vor allem wach und aufmerksam. Die Augen sind klar, die Ohren gespitzt. Das Fell glänzt und der Puls ist unauffällig.

Aber das ist leider nicht immer der Fall. Man betritt den Stall und findet seinen Liebling in beunruhigendem Zustand vor: Die Augen glänzen nicht mehr, aus den Nüstern wird ein Sekret abgesondert. Das Pferd wirkt entweder apathisch oder ist extrem unruhig. Wenn das Tier schweißgebadet ist und das Thermometer Fieber anzeigt, ist es offensichtlich nicht gesund. Husten und Atemnot signalisieren, dass eine der ernsten Pferdekrankheiten vorliegen muss.

Pferdekrankheiten, die behandelt werden müssen

Nicht bei allen Auffälligkeiten ist der Tierarzt erforderlich. Wenn das Pferd lahmt, kann es zum Beispiel an einem nicht festsitzenden Hufeisen oder an einem eingeklemmten Stein im Huf liegen. Ernst zu nehmen ist jedoch die "Hufrehe". Es handelt sich hier um eine Entzündung im Inneren der Hufe. Diese ist sehr schmerzhaft und muss therapiert werden. Das Lahmen kann aber auch durch entzündliche und degenerative Erkrankungen der Sehnen oder des Knochengerüstes verursacht werden. Die Gelenkentzündung und die Arthrose sind schwerwiegende Pferdekrankheiten. Sehr ernst zu nehmen ist auch die chronische Bronchitis, die zur "Dämpfigkeit", einer chronischen Atemfunktionsstörung des Pferdes führen kann. Hoch ansteckend ist die "Druse", eine bakterielle Erkrankung, die zu Schwellungen der Lymphknoten im Kehlkopfbereich führt und das Pferd mit Schnupfen, Husten Atemnot quält. Auch bei Krankheiten des Verdauungstraktes wie zum Beispiel die äußerst schmerzvolle Kolik ist der Tierarzt herbeizurufen.

Natürlich spiegeln diese ausgewählten Beispiele nicht die ganze Vielfalt der Pferdekrankheiten wider. Damit das Pferd jedoch gar nicht erst erkrankt, sind gute Pflege, eine ausgewogene Ernährung und saubere Stallungen Voraussetzung für eine perfekte Pferdehaltung.

Quelle: areh
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