| 07.53 Uhr

Mutmaßliches Kohlenmonoxid-Unglück
Feuerwehr rettet dreiköpfige Familie in Gladbeck

Gladbeck. Rettungskräfte haben in Gladbeck am Donnerstagabend wohl eine dreiköpfige Familie vor dem Erstickungstod gerettet. In ihrer Wohnung wurden hohe Kohlenmonoxid-Werte gemessen, sagt die Feuerwehr.

Eine Anruferin habe demnach berichtet, dass sich jemand in ihrem Wohnhaus unwohl fühle. Als die Rettungskräfte dort eingetroffen seien, habe man sofort Kohlenmonoxid gemessen und extrem hohe CO-Werte festgestellt. 

Ein 47 Jahre alter Mann, eine 41 Jahre alte Frau - der Polizei zufolge Eheleute - und ein neunjähriges Kind wurden aus dem Gebäude gerettet. Nach Feuerwehr-Angaben kamen alle drei Patienten wegen der Schwere ihrer Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Universitätsklinikum Düsseldorf. Dort steht eine Überdruckkammer zur Verfügung, mit der CO-Vergiftungen behandelt werden.

Verpassen Sie keine Nachrichten aus der Region: Wir schicken Ihnen eine Übersicht per WhatsApp. Melden Sie sich jetzt an!

Die Feuerwehr lüftete das Gebäude. Die Heizungsanlage sei gesichert worden. "Aktuell gehen wir von einem Unglücksfall aus", hieß es am Abend aus dem Polizeipräsidium Recklinghausen. An diesem Freitag werde sich das zuständige Fachkommissariat mit dem Fall befassen. Durch Kohlenmonoxid kommt es immer wieder zu Unglücken. Manche davon enden auch tödlich.

(lnw/see)