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Lost places in NRW
Diese Orte sorgen für Gänsehaut

lost places in NRW: diese Orte sorgen für Gänsehaut
Das verlassene Reme-Gelände in Mönchengladbach ist kein Ort zum Wohlfühlen. FOTO: Hans-Peter Reichartz
Düsseldorf. Verlassen, verfallen und Treffpunkt für zwielichtige Gestalten: Lost places sind oft verboten und nicht ungefährlich. Trotzdem fazinieren sie - vielleicht gerade wegen ihres Gruselfaktors. Wir zeigen verlassene Orte in NRW.

Verlassene Orte, auch lost places genannt, sorgen für Gänsehaut - bei den einen vor Grusel, bei den anderen vor Freude. Während viele Anwohner die verlassenen Orte und verfallenen Gebäude meiden, können sogenannte Urbexer gar nicht genug von ihnen kriegen. Sie verschaffen sich Zutritt, machen Fotos und teilen ihre Erfahrungen mit anderen Fans des Verfalls. Mehr über die Urbexer-Szene lesen Sie hier.

Die Faszination für lost places ist ein Trend. Auch in NRW sind sie zu finden. Einer von ihnen ist die ehemalige Hermes-Papierfabrik in Düsseldorf. Die Wände sind beschmiert, auf dem Boden sammelt sich Müll. Anfang des Jahres gab es mehrere Brände. Nun soll das leerstehende Gebäude bis Ende des Jahres abgerissen werden. Ein anderes Beispiel ist das Reme-Gelände in Mönchengladbach. Seit die Briten die Hallen 1992 aufgegeben haben, verfällt das Gelände zusehends. Hier treffen sich zwielichtige Gestalten, immer wieder brennt es, Anfang 2015 stach hier ein junger Mann seinen Freund mit einem Messer nieder. 

Wir haben einige lost places in NRW gesammelt. Mit einem Klick auf das Bild dreht es sich um, und Sie können Details zu dem verlassenen Ort lesen. Haben wir einen lost place vergessen? Dann schreiben Sie uns an magazin@rp-online.de.

 
(lsa)
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