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Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

Wir haben im Folgenden die wichtigsten Fakten aus der NRW-Unfallstatistik 2015 zusammengestellt. Die Daten stammen vom NRW-Innenministerium. 

Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

Alle 52 Sekunden nahm die Polizei einen Verkehrsunfall auf.
Alle sieben Minuten verunglückte eine Person.
Alle 34 Minuten verunglückte ein Radfahrer.
Alle 66 Minuten verunglückte ein Fußgänger.
Alle 85 Minuten verunglückte ein Kind.
Alle 137 Minuten verunglückte ein 15- bis 17-Jähriger.
Alle 41 Minuten verunglückte ein 18- bis 24-Jähriger.
Alle 55 Minuten verunglückte ein Senior (ab 65 Jahre).
Alle 17 Stunden wurde ein Mensch im Straßenverkehr getötet. 

Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent auf 610.358.

Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

In NRW sind 2015 deutlich mehr Motorradfahrer, Fußgänger und Senioren bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Die Zahl der getöteten Motorradfahrer schnellte um fast 19 Prozent auf 83 in die Höhe. Zwei Drittel von ihnen hatten den Unfall selbst verursacht. Insgesamt blieb die Zahl der Verkehrstoten in NRW aber stabil.

Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

2015 starb ein Mensch weniger auf den Straßen als im Vorjahr. Demnach starben 521 Menschen bei Verkehrsunfällen im Land. Dies war der zweitniedrigste Wert seit 1953. Die niedrigste Zahl der Toten gab es 2013 mit 479 Fällen.

Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

Der negative Gesamttrend aus dem Vorjahr hat sich demnach bei der Zahl der tödlichen Unfälle nicht fortgesetzt. 2014 war die Zahl der Verkehrstoten nach jahrelangem Rückgang erstmals wieder gestiegen – und zwar deutlich mit einem Plus von neun Prozent auf 522 Todesopfer.

Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

Im Straßenverkehr starben sieben Prozent mehr Fußgänger (123; Vorjahr: 115). Die Hälfte von ihnen hatte den tödlichen Unfall selbst verursacht. Zwei Drittel der tödlich verunglückten Fußgänger waren Senioren. 

Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

Die Zahl der tödlich verunglückten Senioren (sowohl Fußgänger als auch Autofahrer) stieg insgesamt um fast neun Prozent auf 173 (Vorjahr: 159). 

Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

Während Alkohol als Unfallursache rückläufig ist, gerät das Smartphone immer stärker unter Verdacht. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 146.000 Verkehrssünder mit Handy am Steuer – 14.000 oder 10,6 Prozent mehr als im Vorjahr. 339 Smartphones stellten die Beamten nach schweren Verkehrsunfällen sicher. In 182 Fällen wurde der Handygebrauch als Ursache ermittelt.

Das ist die Unfallstatistik 2015 für NRW

Auch das Drängeln scheint zuzunehmen: Die Polizei ahndete im vergangenen Jahr in 56.000 Fällen einen zu geringen Sicherheitsabstand. Im Vorjahr waren es etwas mehr als 47.000 Fälle.