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Dinslaken
An der Schloßstraße wird Geschwindigkeit gemessen

Dinslaken. Dass sich die Politik bereits vor Monaten nicht dazu durchringen konnte, im Kampf gegen zu schnelles Fahren eine mobile Geschwindigkeitsanzeige anzuschaffen, konnte den Stadtmarketingverein um den Vorsitzenden Andreas Eickhoff nicht davon abhalten, selbst in die Tasche zu greifen und ein solches Gerät zu finanzieren. Schließlich habe man schon andernorts die Erfahrung gemacht, dass Autofahrer ihre Geschwindigkeit verringern, wenn ihnen angezeigt wird, dass sie zu schnell unterwegs sind. "Schon fünf oder zehn Stundenkilometer weniger können Leben retten", so Andreas Eickhoff. An der Schloßstraße verrichtet die Anlage nun in Höhe der Kita Karl-Leisner-Haus seit einiger Zeit ihren Dienst und hat subjektiv gefühlt bereits dazu geführt, dass dort etwas langsamer gefahren wird.

Zudem liefert die Anlage, die etwa 2000 Euro gekostet hat, der Stadtverwaltung Erkenntnisse darüber, wie viele Autos dort wann wie schnell fahren. Die positiven Erfahrungen will der Stadtmarketingverein nun auch anderen ermöglichen: "Wir wollen in diesem Jahr noch drei weitere Anlagen an Kitas oder Schulen in Dinslaken realisieren", so Andreas Eickhoff. Schulen oder Kitas, die Interesse haben, bewerben sich formlos bis Ende Januar beim Stadtmarketingverein Dinslaken, der dann gemeinsam mit der Stadtverwaltung bewerten will, wo der Einsatz der Anlagen am sinnvollsten ist.

Bewerbung bis 31. Januar an: Stadtmarketing Dinslaken e.V., Andreas Eickhoff, Rutenwallweg 28, 46535 Dinslaken,Tel. 02064 828 000, Eickhoff@Eickhoff-Verwaltung.de

Quelle: RP
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