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Dinslaken
Hatte Attentäter Kontakt zu Lohberger Salafistenszene ?

Dinslaken. Die "Lohberger Brigade" galt als nicht mehr existent. Etliche der jungen Männer aus Dinslaken, die in den vermeintlich "heiligen Krieg" gezogen sind und sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben, sind inzwischen tot, Rückkehrer wie Nils D. hinter Gittern oder unter Beobachtung. Die Stadt geht davon aus, dass von gewaltbereiten Islamisten in Lohberg keine akute Bedrohung ausgeht.

Jetzt allerdings führt wieder eine Spur in Dinslakens ehemaligen Bergarbeiterstadtteil. Bei dem Bombenattentat auf ein Gebetshaus der indischen Religionsgemeinschaft Sikh am vergangenen Samstag in Essen geht die Polizei inzwischen von einem Terroranschlag mit islamistischem Hintergrund aus. Zwei 16-Jährige sind festgenommen worden und haben die Tat in Teilen gestanden.

Einer der beiden soll lose Kontakte zur "Lohberger Brigade" gehabt haben. Mögliche Verbindungen würden zurzeit geprüft, hieß es aus Sicherheitskreisen

(cs/jöw)
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