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Immer Ärger mit der Ampel

Hintergrund: Immer Ärger mit der Ampel
Immer wieder kommt es wegen der Ampelschaltung zu längeren Staus auf der Katharinenstraße. FOTO: Heiko Kempken
Dinslaken. Beim Bürgergespräch der Interessengemeinschaft Feldmark standen Verkehrsthemen im Vordergrund. Die Verwaltung will Anregungen und Kritik prüfen. Von Michael Turek

Dinslaken Längere Staus vor der Ampel auf der Katharinenstraße, der Kreisverkehr Luisenstraße und Autofahrer, die sich nicht an das Tempolimit halten, gehörten zu den Themen, die beim Bürgergespräch der Interessengemeinschaft Feldmark im Beisein von Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Volker Pohl (Fachdienst Tiefbau) und Jörg Steeg (Ordnungsbehörde) besprochen wurden.

Carl Schiedeck, der die Veranstaltung in der Gaststätte Ortmann moderierte, berichtete von der Ampel Katharinenstraße/Weißenburgstraße. Sie schalte selbst dann auf Rot, wenn sie nicht angefordert werde. Das führe auf der Katharinenstraße zu längeren Staus. "Das muss nicht sein", so Schiedeck. Die Stadt müsse mehr für den Verkehrsfluss tun. Volker Pohl erläuterte, dass die Ampel nur auf Anforderung reagiere und versprach den Feldmarkern, die Anlage zu überprüfen.

Da im Zuge des Umbaus der Augustastraße an der Einmündung Katharinenstraße ein Kreisverkehr vorgesehen ist, wurde nachgefragt, ob er genauso geplant sei wie der an der Luisenstraße. Einige Teilnehmer kritisierten die Verkehrsführung durch diesen Kreisel, bei der Radfahrer vom Radweg auf die Fahrbahn geführt werden. Das, so Bürgermeister Heidinger, sei die beste Variante, das habe man mit Verkehrsexperten entwickelt. Solche Kreisverkehre seien sicher, die Unfallzahlen würden eine deutliche Sprache sprechen, fügte er hinzu. Ein Feldmarker berichtete, dass er bislang problemlos den Kreisverkehr passiert habe. Mit Blick auf den anstehenden Ausbau der Augustastraße berichtete Volker Pohl, dass die eingegangenen Anregungen in die Pläne eingearbeitet worden seien.

Mitte Oktober sollen sie im Internet veröffentlicht werden. Einen Baubeschluss werde der Bauausschuss im November fassen, so dass wie geplant im nächsten Frühjahr mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Es sind drei Abschnitte und eine Bauzeit von zweieinhalb Jahren vorgesehen, so Volker Pohl.

Quelle: RP
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