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Voerde
Judith Freikamp und Anja Steimann leiten Frauenchor Mehrum

Voerde. Erstes Konzert unter dem Dirigat der beiden Schwestern ist ein voller Erfolg geworden. Viel Applaus von den Zuhörern im Voerder Rathaussaal. Von Florian Langhoff

Es ist ein Bild, das auch aus einem Familienalbum stammen könnte: Die Schwestern Judith Freikamp und Anja Steimann stehen als Leiterinnen des Frauenchors Mehrum und des dazugehörigen Projektchors vor ihren Sängern. Neben ihnen Vater Friedhelm Freikamp, von dem sie die Leitung des Chores übernommen haben. Gemeinsam stimmen die drei mit "Bewahrt die Welt" die deutsche Version des Hits "We are the World" an. Dann stimmen auch die Zuschauer im Saal mit ein. Am Ende: Jubelrufe und Applaus im Stehen, den auch Anneliese Freikamp mit entgegennimmt, die das Konzert am Klavier begleitet hat. In Mehrum ist das Chorgeschehen eben auch ein wenig Familienangelegenheit - und das ist auch gut so.

Denn der erste Auftritt des Frauenchors Mehrum unter der Leitung der beiden musikbegeisterten Schwestern ist ein voller Erfolg. Abwechselnd übernehmen Judith Freikamp und Anja Steimann das Dirigat des Chors. Zwischendurch begeistert Judith Freikamp mit ihrer Sopranstimme und Liedern wie "Ich wollte nie erwachsen sein" und "Ich gehör nur mir" die Besucher und sorgt für einen Hauch von Musicalatmosphäre im Voerder Rathaussaal. Anja Steimann erfreut die Zuhörer mit einer auf der Altflöte gespielten Version des bekannten Gospelstückes "You raise me up". Applaus für die Schwestern.

Doch natürlich steht die Chormusik im Mittelpunkt des Konzertes unter dem Titel "Schau auf die Welt". Und der Blick auf die Welt fällt dabei ziemlich positiv aus. Mit fröhlichen Melodien und hellen, klaren Stimmen erfreuen die Sängerinnen des Frauenchores ihr Publikum. Bei Evergreens wie "Wunder gibt es immer wieder" bewegen sich einige der Zuhörer im Takt der Musik oder singen leise mit.

Den Großteil des Programms absolvieren die Damen allerdings nicht alleine, sondern als Teil des Projektchors des Frauenchores Mehrum, der ebenfalls von Judith Freikamp und Anja Steimann geleitet wird. Hier gesellen sich zu den Sängerinnen noch einige Männerstimmen hinzu, die für stimmliche Abwechslung im Konzertprogramm sorgen. So erklingen, etwa beim Stück "So lang man Träume noch leben kann", die hellen Frauen- und dunklen Männerstimmen abwechselnd. Oder sie ergänzen sich zu einem dichten Klanggefüge, wie beim Lied "Ihr von Morgen", das zu den wenigen nachdenklicheren Werken des Konzertnachmittages gehört.

Die Lieder werden gerahmt mit einigen Zitaten und Sprüchen zum Leben und zum Glück, die von den einzelnen Chormitgliedern vorgetragen werden und teils zum Schmunzeln und teils zum Nachdenken anregen.

Am Ende des Konzertes gibt es für alle Mitwirkenden einen langanhaltenden Applaus vom Publikum im nahezu vollbesetzten Rathaussaal. Natürlich ist noch eine Zugabe von den Mitwirkenden fällig, die sich mit einem gesungenen "Wenn Freunde auseinandergehen, dann sagen sie: Auf Wiedersehen!" von ihren Zuhörern verabschieden.

Quelle: RP
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