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Dinslaken
Neu bei Schwangerschaftsberatung

Dinslaken. Miriam Timp verstärkt das Team des Diakonischen Werkes Dinslaken.

Sie ist selbst nah dran an der Thematik Schwangerschaft und Geburt: Miriam Timp, Diplom-Sozialpädagogin, ist seit kurzem Mutter. Sie unterstützt jetzt das Team von Beraterinnen in der Schwangerenberatung des Diakonischen Werkes Dinslaken. Neben ihr im Team gibt es noch Annette Christoph (Diplom-Sozialarbeiterin), und Beate Heinen (Diplom-Pädagogin). Die beiden langjährigen Beraterinnen decken zusammen mit Miriam Timp ein Spektrum verschiedener Beratungsangebote ab: Das sind zunächst die sozialen Beratungen für Schwangere. Dabei geht es um Fragen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt, aber auch Fehl- oder Todgeburt oder auch um Informationen zu Elternzeit, Unterhalt oder zu finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten wie etwa die Gelder aus der Bundesstiftung "Mutter und Kind". oder nach einer Schwangerschaft. Dazu gehört auch ein zusätzliches Angebot für junge (werdende) Mütter: der "Offene Treff" findet alle zwei Wochen im "Hexenhaus" (Brückstraße 11 in Dinslaken) statt (Kontakt: Beate Heinen, Telefon 02064 434743).

Daneben bietet die Beratungsstelle Schwangerschaftskonfliktberatungen an, also die für Beratungsbescheinigungen gemäß Paragraph 219 Strafgesetzbuch notwendigen Gespräche. Weniger bei der Konfliktberatung, wohl aber bei der sozialen Beratung bei Schwangerschaft ist seit Jahresbeginn ein Anstieg an Flüchtlingsfrauen zu verzeichnen, die dieses Angebot in Anspruch nehmen. Alle Beratungen finden überwiegend in den Räumen der Diakonie an der Wiesenstraße 44 in Dinslaken statt. Es gibt aber auch eine Außensprechstunde, die von Beate Heinen, in den Räumen der VHS in Voerde (Im Osterfeld 22, Raum 207) angeboten wird. Termine für Voerde werden nach vorheriger telefonischer Vereinbarung vergeben (02064 414532 oder 434743).

Der dritte Schwerpunkt der Beratungsstelle ist die sexualpädagogische Arbeit. Dieses präventive Angebot findet derzeit hauptsächlich in Kindertageseinrichtungen und in weiterführenden Schulen statt. Die Inhalte reichen von kindlicher Sexualentwicklung, Projekttagen zu Themen wie Liebe, Partnerschaft, Sexualität und Verhütung bis hin zu Durchführung des "Kondomführerscheins". Diese Schwerpunktarbeit wird Miriam Timp vornehmlich unterstützen, so dass der Bereich durch die neue Mitarbeiterin noch ausgeweitet werden kann.

Auch wenn die Beratungsstelle eine Einrichtung der Diakonie ist, ist die Beratung nicht konfessionsgebunden. Die drei Mitarbeiterinnen der Diakonie beraten kostenlos, unter Einhaltung der Schweigepflicht und auf Wunsch auch anonym.

Quelle: RP
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