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Lokalsport
Bis 2022 wird auf jeden Fall getrabt

Dinslaken. Theo Lettgen, Vorsitzender des Trabrennvereins, hat jetzt Planungssicherheit. Von Bernd Vennemann

Als Theo Lettgen am Montagabend vor die Mitglieder des Trabrennvereins trat, da war seine persönliche Entscheidung längst gefallen. Eine Entscheidung, für die er mit sich selbst lange gerungen hatte. "Ich werde jetzt 68. Und wenn die letzten Rennen bei uns gelaufen sein werden, bin ich 73", meinte der Vorsitzende des Vereins zur Entscheidung, den bis 2035 laufenden Pachtvertrag für das Areal am Bärenkamp bereits Ende 2022 auslaufen zu lassen.

Lettgen fand jedoch Unterstützung bei den Mitgliedern des Vereins, die den vom Vorsitzenden mit der Stadt ausgehandelten Kompromiss einstimmig absegneten. Schließlich wurde bei der Versammlung erneut deutlich, dass Lettgen derjenige war und ist, der den Trabrennsport in Dinslaken in den letzten Jahren hochgehalten hat. Ohne ihn - das sahen die Mitglieder so - gibt es keine Zukunft für diese in Deutschland in den letzten Jahren mehr und mehr zurückgegangene Sportart.

Theo Lettgen betonte gestern aber auch, "dass "ich jetzt Planungssicherheit für Veranstaltungen in den nächsten Jahren habe". Dass bis 31. Dezember 2022 weiter Rennen in Dinslaken stattfinden werden, ist für ihn keine Frage. Die Absage des für den kommenden Montag vorgesehenen Renntages habe übrigens absolut nichts mit der aktuellen Entwicklung zu tun, meinte er. "Die Pferde sind bei diesem Wetter einfach nicht trainiert", so Lettgen, "entsprechend gibt es keine Nennungen."

In finanzieller Hinsicht sei der Verein nach den ausgeglichenen Jahren 2014 und 2015 sowie einer positiven Bilanz 2016 gut aufgestellt. "Entsprechend konnten wir unseren Verpflichtungen gegenüber unseren Kreditgebern nachkommen", betont der Vorsitzende des Rennvereins, der dem Stadtrat im März genaue Zahlen vorlegen wird.

Quelle: RP
 
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