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Lokalsport
SGPO weiter auf Kurs

Lokalsport: SGPO weiter auf Kurs
Am Ende hatte der Gast aus Bottrop das Nachsehen. Auch in dieser Szene kann der Gegenspieler dem Ball nur hinterher schauen. SGP-Kapitän Daniel Möllmann (links) war eher am Ball. FOTO: Jörg Kazur
Lokalsport. Die SGP Oberlohberg bleibt weiter ohne Niederlage. Gegen einen gleichwertigen Gegner behielt sie am Ende mit 3:1 (2:1) die Oberhand. Allerdings hätte Rhenania Bottrop einen Punkt verdient gehabt. Zweimal Fathi Civana. Von Christopher Schneske

Oberlohberg In einer hektischen Begegnung holte sich der Bezirksliga-Aufsteiger SGP Oberlohberg gegen den Tabellendritten Rhenania Bottrop am Ende etwas glücklich den fünften Dreier im sechsten Spiel. Der Tabellenführer behauptet mit dem 3.1 (2:1)-Erfolg somit die Spitzenposition und hält einen weiteren Konkurrenten zumindest vorerst auf Distanz.

Auf der Platzanlage der Gärtnerstraße fand sich eine durchaus überschaubare Zuschauerzahl ein. Die beiden Mannschaften auf dem Feld boten aufgrund der vielen Fehler im Spielaufbau einen offenen Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die "Dörfler". Die Gastgeber, welche ohne den im Urlaub befindlichen Younes Fagrach spielten, benötigten zwei bärenstarke Minuten, um sich bereits früh in der Partie eine gute Ausgangssituation für den weiteren Spielverlauf zu schaffen. Fatih Civana schob die Kugel zum 1:0 ein (6.), ehe Sascha Neuland kurz darauf erhöhte (7.). Anschließend konzentrierte sich die SGP ausschließlich aufs Verwalten, wie Trainer Mahmut Tas hinterher auch eingestehen musste: "Vor allem im zweiten Durchgang haben wir hauptsächlich verwaltet. So ist unser Spiel momentan ausgerichtet."

Spielaufbau fand nicht statt

Als SGPO-Torhüter Marius Martha den Unparteiischen Jens Hempel beleidigte und von Glück reden konnte, dass er nur Gelb sah, entschied der Spielleiter auf indirekten Freistoß auf Höhe des Elfmeterpunktes. Diesen netzte Andre Schittko zum Anschlusstreffer ein (35.). Die Gäste schöpften neuen Mut und rannten nach dem Seitenwechsel immer wieder Richtung gegnerisches Tor, ohne sich selbst zu belohnen. Aufgrund einer miserablen Chancenverwertung hielt die knappe Führung der Gastgeber, die keinen Spielaufbau mehr zu Stande brachten. Mehr als eine handvoll Konter sprang dabei auch nicht heraus. Erheblichen Einfluss auf den Spielfluss nahm dagegen der Schiedsrichter selbst. Er pfiff unzählige Male und verteilte den gelben Karton nach Belieben. Diese Spielführung brachte auch SGP-Trainer Tas auf die Palme, der nach einem harmlosen Wortgefecht hinter die Bande beordert wurde.

Für den Schlusspunkt sorgte abermals Civana (75.). In der Nachspielzeit sah bei den Gästen Radoslaw Jankowski noch die rote Karte, jedoch war diese Entscheidung mehr als zweifelhaft.

Quelle: RP
 
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