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Dinslaken
Stadtwerke Dinslaken kaufen Steag-Anteile an Fernwärme

Dinslaken. Die Stadtwerke Dinslaken bauen ihre Mehrheit an der Fernwärmeversorgung Niederrhein GmbH (FN) durch den Erwerb von 21 Prozent der durch die Steag Fernwärme GmbH gehaltenen Anteile an der FN deutlich aus. Ein entsprechender Vertrag wurde vom Geschäftsführer der Stadtwerke Dinslaken, Josef Kremer, und Vertretern der Steag Fernwärme GmbH unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie die Stadtwerke gestern mitteilten

Die FN wurde vor über 50 Jahren gegründet, um die Anfang der 60er Jahre von den Stadtwerken Dinslaken aufgebaute Fernwärmeversorgung im Altkreis Dinslaken in einer eigenen Gesellschaft zu betreiben und weiter auszubauen. Dies geschah und geschieht mit verschiedenen Partnern. Die Steag Fernwärme GmbH hielt bislang 26 Prozent an der FN. Im Zuge der Neuausrichtung des Steag-Konzerns stand unter anderem auch der Verkauf der Beteiligungen zur Diskussion. Die Stadtwerke Dinslaken signalisierten Interesse, ihren Anteil an ihrer gut aufgestellten Konzerntochter auszubauen. Geschäftsführer Josef Kremer stuft den Anteilskauf für die weitere Unternehmensentwicklung sowohl der FN wie auch für den Stadtwerke Dinslaken-Konzern als positiv ein. Der Ausbau der Mehrheit an der gewinnbringenden FN auf nun 78,1 Prozent stärke nicht nur den Einfluss auf die Unternehmenspolitik der FN, sondern eröffne der Unternehmensgruppe auch weitreichende Möglichkeiten zur Stärkung ihrer Ertragskraft und des weiteren Wachstums.

Der Steag-Konzern zieht sich allerdings nicht völlig aus der FN zurück. Von den 26 Prozent verkaufte sie 21 Prozent an die Stadtwerke Dinslaken, die restlichen fünf Prozent verbleiben vorerst beim Steag-Konzern. Den Stadtwerken wurde auf diese verbleibenden Anteile eine Kaufoption zugesichert, die frühestens Ende 2023 ausgeübt werden kann.

Nicht berührt von dem Kaufvertrag zwischen den Stadtwerken und der Steag Fernwärme sind die FN- Anteile der beiden anderen Gesellschafter Stadtwerke Duisburg AG (10, Prozent) und ENNI Energie und Umwelt GmbH (6,9 Prozent).

Quelle: RP
 
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