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Haan
Gymnasium Adlerstraße: Stadt treibt Neubauprojekt zügig voran

Haan. Die Stadt ist auf dem Weg zum Neubau des Gymnasiums einen wichtigen Schritt vorangekommen: Sie hat mit einem beschwerdeführenden Nachbarn einen Kompromiss ausgehandelt und entlang dessen Grundstück eine Grenzbepflanzung setzen lassen. "Die neue Hecke kann bis zum geplanten Baubeginn im kommenden Jahr anwachsen und sich entwickeln", heißt es in einer Vorlage, die der Bauausschuss am 8. Juni zur Kenntnisnahme erhält. Von Alexandra Rüttgen

Das Haaner Gymnasium soll am Standort Adlerstraße neu gebaut werden, während in alten Gebäudeteilen noch der Schulbetrieb läuft. Erst wenn der Neubau steht, sollen auch diese Gebäudeteile abgerissen werden. Nachbarn hatten gegen die Baupläne Beschwerde eingelegt, da ihrer Ansicht nach die Schule näher an ihr Haus und ihren Garten rückt. Zugleich sollten Bäume gefällt werden, die den Anwohnern als Lärm- und Sichtschutz dienten (RP vom 24. Juli 2015). Nun scheint für dieses Problem eine Lösung gefunden.

Doch hinter den Kulissen sind noch weitere Vorbereitungen gelaufen. Seit Mitte Januar dieses Jahres steht die Stadtverwaltung in Kontakt mit interessierten Bauunternehmen, die sich an dem europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt haben. Den Bietern wurde an jeweils separaten Terminen die Gelegenheit gegeben, sich das Schulgelände und die Gebäude gemeinsam mit Mitarbeitern des städtischen Gebäudemanagements anzusehen. "So konnten sich die jeweiligen Bieterteams einen eigenen Eindruck über die komplexen Rahmenbedingungen verschaffen", schreibt die Leiterin des Gebäudemanagements, Ute Eden, in dem Bericht für den Bauausschuss. Bis Anfang Mai hatten die Bieter außerdem die Möglichkeit, schriftlich Fragen zu den Vergabeunterlagen zu stellen. Sie sind zwischenzeitlich beantwortet. Die eingehenden Angebote wird die Stadt ausführlich prüfen und dabei großen Wert auf Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und Qualität legen, versichert Eden.

Der weitere Projektzeitplan sieht derzeit folgende Termine vor: Bis Anfang September sollten alle Angebote interessierter Bauunternehmer eingegangen sein. Im November dieses Jahres ist der Rat gefragt, denn er muss die Entscheidung über die Auftragsvergabe fällen. Der Neubau kann dann im Frühjahr kommenden Jahres starten. Bei dieser Planung wäre die neue Schule im Sommer 2019 bezugsfertig. Bis Ende 2019 würden der Altbau abgerissen und die Außenanlagen fertig gestellt.

Quelle: RP
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