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Haan
Politik stellt Weichen für Kitas und Schulen

Haan. Die Stadt Haan wird einen Koordinator einsetzen, um Haupt- und Realschule in ihrer Auslaufphase zu unterstützen. Das beschloss jetzt der Bildungsausschuss, der zugleich 3000 Euro bereitstellte, um diese Aufgabe zu gewährleisten.

Damit treibt die Politik die Veränderung der Haaner Schulstruktur weiter voran: Haupt- und Realschule werden aufgegeben, wenn in Haan eine Gesamtschule eingerichtet wird. Für die weitere Vorgehensweise gab der Bildungsausschuss nun gegen die Stimmen der FDP grünes Licht. So soll die Verwaltung bis zum August ein Raumprogramm sowie eine grobe Kostenschätzung für den Endausbau als Grundlage für die Haushaltsberatungen der Jahre 2017 und folgende vorlegen. Die Gesamtschule Barmen als vorbildliche Einrichtung wurde, wie von der Politik vorgeschlagen, am 14. Juni besucht. Auch unter dem Eindruck dieses Besuchs wird ein Arbeitskreis ein pädagogisches Eckpunktepapier erarbeiten.

Auch der Jugendhilfeausschuss fällte einen wegweisenden Beschluss zu so genannten gemeindefremden Kindern in Haaner Kindertageseinrichtungen. Demzufolge sind die freien Träger der Haaner Kitas ausdrücklich dazu angehalten, ab dem Kindergartenjahr 2017/18 vorrangig Kinder mit Wohnsitz in Haan aufzunehmen. Die Familien gemeindefremder Kinder müssen hingegen genau definierte Kriterien erfüllen, um aufgenommen zu werden. Damit will die Stadtverwaltung das Problem lösen, dass aktuell zwar 67 Kinder aus auswärtigen Gemeinden in Haaner Kitas betreut werden, jedoch 56 Kinder, deren Familien in Haan leben, abgewiesen werden mussten.

(arue)
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