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KFC kann Fischeln morgen Schützenhilfe leisten

Lokalsport: KFC kann Fischeln morgen Schützenhilfe leisten
"In Krefeld bin ich der einzige Gesellschafter und der einzige, der da Geld gibt", sagt Mikhail Ponomarev über sein Engagement beim KFC. FOTO: TL
Oberliga. Fußball: Mit einem Sieg in Ratingen würden die Uerdinger dem Ortsrivalen helfen. Wirbel um Mikhail Ponomarev. Von Oliver Schaulandt

Unter guten Nachbarn hilft man sich ja bekanntlich. Morgen könnte der KFC Uerdingen ein Stück dazu beitragen, dass der VfR Fischeln in der Oberliga bleibt. Er müsste dazu sein Auswärtsspiel in Ratingen bei der dortigen Germania gewinnen, denn dann könnten die Fischelner mit einem eigenen Sieg an ihrem Tabellennachbarn vorbeiziehen. Den Gefallen wollen sie dem Ortsrivalen schon aus eigenem Interesse tun beim KFC, denn schließlich soll ja zumindest noch die Vizemeisterschaft herausspringen. Allerdings ist Ratingen ein unbequemer Gegner: Das Hinspiel gewannen die Uerdinger zwar mit 2:1, doch fiel der Siegtreffer durch Timo Achenbach seinerzeit erst in der 89. Minute.

Im Rückspiel soll nun die mangelnde Chancenverwertung endlich abgestellt werden. Möglichkeiten, dass die Krefelder Tore erzielen, gibt es schon, nur will die Murmel einfach nicht so oft beim Gegner über die Linie, wie es eigentlich möglich wäre. "Gegen Essen haben wir zuletzt viel zu kompliziert nach vorne gespielt. Da sind wir nicht gradlinig und zwingend genug", sagte Trainer Jörn Grosskopf nach dem 2:0 unter der Woche gegen Essen.

Einer, der die mangelnde Chancenausbeute beheben könnte, wäre Angreifer Mo Idrissou. Doch der saß zuletzt in Essen nur auf der Bank, weil ihm, so sagte es sein Coach, das Trikot nicht gepasst habe. Aber vielleicht hat sich da ja bis morgen ein ein Trikot in entsprechender Größe gefunden und Idrissou macht dann wieder das, wofür er zum KFC geholt wurde.

Für Unruhe sorgten gestern Vorwürfe gegen den zweiten Vorsitzenden des KFC Uerdingen, Mikhail Ponomarev. Der ist ja auch einer der Gesellschafter bei der Düsseldorfer EG, und die Vorwürfe lauteten, dass er dort vertraglichen Pflichten, insbesondere bei Geldzahlungen, nicht nachkommen würde. "Es gibt keine Verträge, also kann ich sie auch nicht brechen", sagte er gestern auf Nachfrage unserer Redaktion. Und im gleichen Zusammenhang sagte er dazu in Sachen KFC: "In Krefeld habe ich es viel leichter. Da bin ich der einzige Gesellschafter und der einzige, der da Geld gibt." Man darf gespannt sein, was KFC-Boss Lakis dazu sagen wird. Auffällig war jedenfalls beim jüngsten Heimspiel gegen Meerbusch, dass die beiden nicht nebeneinander saßen, wie sie es sonst öfters schon mal machen, sondern ziemlich versetzt auf der Tribüne.

Quelle: RP
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