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Mettmann
Altes Fachwerkhaus ein kunstvoller Tatort

Mettmann. Zum vierten Mal öffnen sich Ateliers anlässlich der "neanderland Tatorte" Samstag und Sonntag, 14 bis 18 Uhr. Mit von der Partie ist das Kunsthaus. "Wir werden Besonderes präsentieren", verspricht Kunsthaus-Frau Sabine Brock. Und weil im seit Herbst 2015 bezogenen Domizil im Fachwerkhaus an der Mühlenstraße 27 "richtig Platz" ist, wird die Adresse am jetzt zu einem Kooperationstatort.

Durch die Zusammenarbeit mit den Kreativen aus Düsseldorf-Reisholz ansässigen Verein "Kunst im Hafen" werden nun 16 Künstler aus Installation, Malerei und Fotografie gezeigt. Mit dabei sind zum Beispiel die "sanguinischen Malerein" Eckart Roeses. der sich gerne mythologischen Themen widmet und dafür die "Dichte der Ölfarbe mit der Unmittelbarkeit des Aquarells" nutzt. Eine andere Herangehensweise präsentiert C.U. Frank. Ihre Arbeiten nennt sie "die andere Seite der Realität.

Neben Kindheitserinnerungen am Klavier besagter Perspektivenwechslerin C.U.Frank und den betenden Händen, die einstmals Dürer in Szene setzte, des ziemlich prominenten Hiroyuki Masuyama stellen Wulf Aschenborn, Dirk Balke, Benjamin Bohnensack, Berthold Flader, Katja Gelbke, Ioan Iacob, Günter Krajewski, Heike Ludewig, Berthold Mohr, Benjamin-Novalis Hofmann, Robert Pufleb und Till Pulpanek aus. Interessant, nicht nur, weil vom Betrachter per Fußtritt selbst in Bewegung zu setzender Installationen, sind die sich drehenden Werke Birgit Brebeck-Pauls. "Ich verwende gerne Materialien, die ursprünglich für anderes bestimmt waren." Also baute sie einen Kuckuck aus dessen Uhr, kombiniert ihn mit einem ausrangierten Scheibenwischermotor und lässt das Ensemble rotieren.

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