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Duathlon in Mettmann
Autofahrer müssen warten

Duathlon in Mettmann: Autofahrer müssen warten
Sperrungen gab es unter anderem an der Talstraße. Die Radfahrer wurden von einem Polizeimotorrad begleitet. FOTO: Dietrich Janicki
Mettmann. Für rund zwei Stunden waren Sonntagmorgen große Teile der Mettmanner Innenstadt gesperrt. Mit Hupen und lautem Anfahren mit quietschenden Reifen reagierten einige Fahrer verärgert auf die Sperrungen. Von Christoph Zacharias und Oliver Wiegand

ME-Sport hatte die Sportler zum Duathlon geladen. In der Zeit zwischen 0 und 11 Uhr wurden 19 Ampeln kurzfristig abgeschaltet. Mehr als 60 freiwillige Streckenposten hatten nun die Aufgabe, den Verkehr umzuleiten.

Das klappte mal mehr, mal weniger gut. An der Beethovenstraße etwa zeigten viele Autofahrer Verständnis. Doch es gab auch Verkehrsteilnehmer, die durch Hupen und lautes Anfahren mit quietschenden Reifen sowie Beschimpfungen ihren Unmut kund taten. Viele monierten, dass die Sperrung der Innenstadt an einem Sonntagmorgen keine gute Idee ist.

Die Fahrer mussten weite Umwege etwa über den Südring fahren, um an ihr Ziel zu kommen. Vor allem. Fahrer die aus anderen Städten kamen, wussten nichts von einer Sperrung und waren überfordert. ME-Sport Geschäftsführerin Sandra Pietschmann weiß um den Ärger und sagt: "Wir haben das im Vorfeld gut kommuniziert". Das Autofahrer von Außerhalb über die Sperrungen nicht informiert waren, könne man nicht vermeiden. Ihrer Ansicht nach, zeigten die Fahrer "überwiegend Verständnis". Wer es eilig oder ganz wichtige Termine hatte - für den sei in den allermeisten Fällen eine Lösung gefunden worden, so Pietschmann. Darüber hinaus sorge man mit so einer Veranstaltung für eine attraktive Stadt.

Quelle: RP
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