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Mettmann
CDU: Lokale am Markt länger öffnen

Mettmann. Freitags und samstags soll die Außengastronomie erst um 24 Uhr enden. Von Christoph Zacharias

Die CDU-Fraktion will sich dafür einsetzen, dass die Gaststätten am Markt ihre Außengastronomie freitags und samstags bis 24 Uhr öffnen können. An den übrigen Tagen sollen draußen um 22 Uhr die Tische hochgeklappt werden. "Offenbar gibt es einen Streit zwischen einem Gastronomen und einer Anwohnerin. Diese persönliche Auseinandersetzungen wäre unnötig gewesen, wenn man im Vorfeld vernünftig miteinander geredet hätte", sagte CDU-Fraktionsvorsitzende Ute Stöcker gestern. Dann hätte man bestimmt einen Kompromiss gefunden. Die Verwaltung soll in den nächsten Wochen eine Umfrage unter den Anwohnern am Markt starten, ob sie damit einverstanden seien, die Außengastronomie auf 22 Uhr zu begrenzen und freitags und samstags auf 24 Uhr zu verlängern. Dann soll eine Entscheidung herbeigeführt werden. "Die bisherige Regelung hat doch geklappt. Nur durch den persönlichen Streit ist es zu einem Aufruhr in der Oberstadt gekommen", so Stöcker.

CDU-Bürgermeisterkandidat Norbert Danscheidt ist ebenfalls für die Verlängerung der Öffnungszeiten am Wochenende. Sie sei auch rechtlich vertretbar. Gleichwohl ist er der Meinung, dass die Anwohner schon ohnehin durch die diversen Veranstaltungen auf dem Markt (Blotschenmarkt, Weinsommer, Heimatfest etc.) in ihrer Nachtruhe gestört sind. "Man muss auch ihre Interessen verstehen", so Danscheidt.

Die CDU-Fraktion hat ferner das Thema "Verkehrskonzept Innenstadt" diskutiert. "Die Bürger müssen über die Inhalte vor der Testphase informiert und gehört werden", sagte Danscheidt. Er sieht nach der Eröffnung der Seibelspange Handlungsbedarf an den Kreuzungen Nordstraße/Berliner Straße und Berliner Straße/Düsseldorfer Straße. Die Linksabiegerspur von der Nordstraße in die Berliner Straße sei zu kurz, sie müsse ebenso wie die Ampelphase verlängert werden. Ebenso müsse die Rechtsabiegerspur von der Berliner Straße in die Düsseldorfer Straße verlängert und separat geführt werden. "An diesen beiden Stellen muss schnell etwas geändert werden, und nicht erst wenn der Autoverkehr über die Seibelquerspange läuft und es an diesen Stellen zu Staus kommt." Und: Ohne eine Nordumgehung (Hasseler Straße zum Peckhaus, beziehungsweise zur L 239 n) mache das neue Konzept wenig Sinn.

Quelle: RP
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