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Mettmann
Stadt will Quartierarbeit für Senioren ausbauen

Mettmann. Die Stadt Mettmann forciert die Quartierarbeit für Senioren. Der Kreis unterstützt diese Arbeit und hat dafür bis Ende des Jahres 11.316 Euro locker gemacht. Ab April startete die Arbeit in Mettmann-West. Nach Gesprächen mit den Akteuren vor Ort wurde das Projekt im Seniorencafé im Gemeindehaus Donaustraße vorgestellt. Hier konnten bereits viele Anregungen für Aktivitäten im Quartier gesammelt werden: 1. Begehung des Quartiers unter den Aspekten Sicherheit und Barrierefreiheit (Absenkung Bürgersteige, Beleuchtung etc.). 2. Nachbarschaftsfest im Gemeindehaus. 3. Verbesserung der Lebensumstände (z.B. Lieferservice eines ortsansässigen Einzelhändlers); 4. Vernetzung der Generationen (z.B. Kinderbetreuung für Einkaufshilfe). Alle diese Ideen sollen in den nächsten Monaten weitergeführt und von städtischer Seite aus koordiniert werden, sagt die Verwaltung. Zudem wurde deutlich, dass die räumliche Definition eines Quartiers nicht ausschließlich durch bloße Abgrenzung von Straßenabschnitten definiert werden könne, sondern vielfach durch gewachsene Strukturen empfunden werde. Das bedeutet: Individuelle Rahmenbedingungen im jeweiligen Quartier haben Auswirkungen auf "empfundene" Quartiergrenzen. Seit Mai 2016 wird zeitgleich mit dem oben genannten Café jeden 2. und 4. Mittwoch eines Monats außerhalb der Schulferien eine Sprechstunde im Quartier angeboten. Flyer wurden gefertigt und zentral ausgelegt. Zusätzlich, so die Verwaltung, wird die Quartierarbeit auch auf der Homepage der Stadt Mettmann beworben. Der Besuch der Sprechstunde durch Bürger im Quartier müsse sich nach den bisher gemachten Erfahrungen noch etablieren, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Es wurde zudem mit aktiver Vernetzungsarbeit mit bereits bestehenden Quartierzentralen in Mettmann-Ost und -Süd begonnen. Ein regelmäßiger Austausch mit den agierenden Personen ist vorgesehen, auch um Synergieeffekte für alle zu erreichen. Die Teilnahme an den jeweiligen Quartierkonferenzen soll grundsätzlich regelmäßig vorgenommen werden.

Die Fortsetzung der Quartierarbeit in 2017 ist weiter an den Zuschuss des Kreises Mettmann gebunden, eine Entscheidung hierüber wird vermutlich im Frühjahr durch den Kreis Mettmann getroffen werden, betont die Mettmanner Verwaltung.

(cz)
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