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Mettmann
Stadtwaldhaus soll im Frühjahr öffnen

Mettmann: Stadtwaldhaus soll im Frühjahr öffnen
Im Stadtwaldhaus wird gearbeitet. Der Schutthaufen vor dem Gebäude wächst weiter. FOTO: Janicki, Dietrich (jd-)
Mettmann. Um eine endgültige Baugenehmigung zu erteilen, fehlen allerdings noch einige Unterlagen. Von Christoph Zacharias

Petar Josic, einer der Eigentümer des Stadtwaldhauses, ist zuversichtlich: "Wenn alles klappt, werden wir im Frühjahr das Stadtwaldhaus eröffnen", sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion.

Es geht immer noch um die Baugenehmigung. Grundvoraussetzungen, dass im Außenbereich gearbeitet werden kann und das Stadtwaldhaus eröffnet wird.

Die Eigentümer haben den ursprünglichen Bauantrag abgespeckt. Die vorgesehenen Erweiterungsflächen im Außenbereich, sprich Wintergarten, (wird in Richtung Stadtwald gebaut) seien reduziert worden. Die Statik für den Wintergarten ist berechnet worden, so Josic, und werde jetzt zur Prüfung vorgelegt. Auch weniger Parkplätze (jetzt 20) als eigentlich vorgesehen, wurden von den Eigentümern beantragt. "Wir können mit diesem Kompromiss leben", sagte Josic. Denn ursprünglich habe man mehr Parkplätze gefordert, die "reduzierte Zahl tut uns nicht weh."

Ein Knackpunkt war der Lärmschutznachweis. Der ist mittlerweile in der Verwaltung eingetroffen, er musste vom Kreis Mettmann als Emissionsschutz-Behörde geprüft werden. Dies ist geschehen und er ist in Ordnung, sagte Fachbereichsleiter Kurt-Werner Geschorec. "Der Lärmschutznachweis hat eine hohe Wertigkeit, denn die Anwohner des benachbarten Neubaugebietes haben bereits angekündigt, dass sie sich bei Nichteinhaltung der zulässigen Werte den Klageweg vorbehalten", so Geschorec. Um eine Baugenehmigung zu erteilen, fehlen allerdings immer noch einige Unterlagen. Doch man ist im Rathaus hoffnungsfroh, dass sie bald eingereicht werden.

Gebaut werden kann nur "im Bestand", also in den vorhandenen Abgrenzungen des Stadtwaldhauses. Innerhalb und außerhalb des Hauses hat sich schon eine Menge getan. Bis auf das Dach, das in Ordnung war, ist nach dem Verkauf des Hauses alles erneuert worden. Die Küche wurde total entkernt, neue Leitungen, neues Wände, neue Decke, neue Anschlüsse. Ähnlich sieht es in den Gasträumen aus. "Der Putz war total marode", sagte einer der Bauarbeiter. Zwar lagert im großen Gastraum noch jede Menge Baumaterial, doch man kann erkennen, dass der Innenausbau zügig voranschreitet. Decken sind abgehängt, der Fußboden erneuert worden. Im Keller wurde der große Kühlraum bereits fertiggestellt, ebenso die Toiletten. Die Heizung läuft ebenfalls. Über eine Holztreppe führt der Weg ins Obergeschoss. Das alte Badezimmer existierte noch. An diesem Raum konnte man gut erkennen, wie der Zustand vor der Sanierung war. Ziemlich marode.

Mittlerweile ist einer der Eigentümer mit seiner Familie ins Obergeschoss eingezogen. Lothar Bennemann von der städtischen Wirtschaftsförderung: "Das begrüßen wir seitens der Stadt Mettmann. Dies hat eine Schutzwirkung hinsichtlich Vandalismus und anderen sicherheitsrelevanten Vorgängen."

Quelle: RP
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