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Neukirchen-Vluyn
Wallenstein zum Vluyner Platz: "Krankhaft unverschämt"

Neukirchen-Vluyn. In der Debatte über die Erneuerung des Vluyner Platzes äußert sich nun auch der Fraktionsvorsitzende von NV AUF geht's, Klaus Wallenstein. Zu Recht werde die Kante der neuen Regenrinne moniert, meint er. "Diese muss abgeschliffen oder flach gerüttelt werden."

In diesem Zusammenhang müsse aber auch das Verhalten des technischen Dezernates hinterfragt werden. "Nach 60 Metern Bauausführung wurde der Beigeordnete Geilmann auf den Missstand aufmerksam gemacht", schildert Wallenstein den Vorgang. "Hätte er den Weiterbau zu diesem Zeitpunkt gestoppt beziehungsweise die sofortige Änderung gefordert, hätte er viel Ärger und Kosten ersparen können. Stattdessen ließ er die Bauarbeiten fortsetzen und vertagte die Entscheidung auf die abschließende Bauabnahme." Bürgermeister Harald Lenßen hatte sich in einem am Donnerstag veröffentlichten RP-Interview zu diesem Thema geäußert. An der Rinne müsse nachbessert werden, er rechne nicht damit, dass diese Kosten die Stadt tragen müsse, vielmehr das Unternehmen.

Bei aller Kritik an der Verwaltung geht Klaus Wallenstein aber auch hart ins Gericht mit einzelnen Anliegern, die das Thema wieder forcierten. Sie machten sich "zum angeblichen Anwalt der Menschen mit Behinderung", um "verbunden mit krankhaften Unverschämtheiten gegenüber der Verwaltung doch noch die freie Befahrbarkeit des Vluyner Platzes für den Autoverkehr zu ergattern".

(s-g)
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