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Wuppertal
Kuschelige Universität und günstige Mieten

Wuppertal. Gab es im Wintersemester 2006/07 noch 13 676 Studierende an der Bergischen Universität, so sind es aktuell rund 21 400. Ein Grund dafür ist leicht verständlich: "Das Aussetzen der Wehrpflicht und der doppelte Abiturjahrgang haben die Studierendenzahlen in kürzester Zeit extrem ansteigen lassen", erklärt Denise Haberger, Sprecherin der Bergischen Uni. Der Überhang mache sich bis heute bemerkbar. Doch die Studierendenzahlen an der Bergischen Universität wuchsen stärker als im Landesschnitt. "Wir haben attraktive Studiengänge, die wir stetig erweitern und weiterentwickeln. Außerdem lassen sich bei uns die Grenzen zwischen den Fächern leicht überbrücken, viele Fakultäten arbeiten eng zusammen. Das ist für die Studierenden attraktiv", sagt Haberger.

Die vielen hervorragenden Bewertungen in Rankings ziehen auch begabte Abiturienten aus anderen Städten nach Wuppertal. "Schon die Präsentation für die Erstsemester sieht heute ganz anders aus als früher", betont Fritz Berger, der als Chef des Hochschul-Sozialwerks die Uni seit 30 Jahren begleitet. So stellte der Opernintendant Berthold Schneider den Studienanfängern das kostenlose Studententicket seines Hauses vor. Die Mensen als zentraler Treffpunkt hätten sich ebenfalls stark verändert, sagt Berger: "Die bieten nicht nur Essen, sondern auch Atmosphäre." Neuerdings seien sie auch nachmittags geöffnet und dienten Arbeitsgruppen als Lernort. In der Uni-Kneipe gebe es regelmäßig Veranstaltungen. "Die Studierenden sind hier nicht nur Teil einer anonymen Masse", sagt Berger. Zudem seien auch die Mieten "sensationell günstig" und die Wohnheime des Sozialwerks seien mehrfach ausgezeichnet. "Wir haben mit die besten Wohnheime in Deutschland."

(TAH)
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