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Wegberg
34.575 Euro kostet Ausbesserung der Hallendächer

Wegberg. Stadt Wegberg bessert fehlerhafte Konstruktionen in den Unterdecken aus. Mehrere Hallen waren gesperrt.

Nachdem in einer Turnhalle in Bochum Deckenteile heruntergefallen waren, ließ die Stadtverwaltung nach Aufforderung des Landesbauministeriums sämtliche Hallen im Stadtgebiet prüfen. An sieben Schulen hatte die Stadt Wegberg in den vergangenen Monaten vorübergehend die Nutzung der Turn- und Sporthallen untersagt, weil diese ähnliche Mängel in der Deckenkonstruktion aufwiesen wie die Bochumer Halle. Mittlerweile sind wieder alle Hallen freigegeben.

Der Fachbereich Gebäudewirtschaft stellte insgesamt zehn Konstruktionen abgehängter Unterdecken in den Gebäuden der Stadt Wegberg fest, die zu untersuchen waren. Die Prüfungen wurden mit Unterstützung von Mitarbeitern des städtischen Baubetriebshofes vorgenommen. Wie Technischer Beigeordneter Rudolf Fabry nun berichtet, waren in drei der zehn Hallen keine Maßnahmen erforderlich, da die Unterdeckenkonstruktionen ordnungsgemäß befestigt waren. In den übrigen sieben Hallen stellten die Prüfer unsachgemäße Befestigungskonstruktionen fest. Die Unterdecken wurden gesichert und in einem Fall (Turnhalle der Schule am Grenzlandring) komplett abgebaut.

Die Stadtverwaltung legte zunächst eine Prioritätenliste fest und begann mit den Ausbesserungsarbeiten Ende August in der Turnhalle der Erich Kästner Grundschule in Wegberg. Als letzte Turnhalle wurde die Halle der Realschule Ende September wieder freigegeben. Die Kosten für die Arbeiten an den Hallendächern im Stadtgebiet gibt die Stadtverwaltung wie folgt an: Turnhalle der Grundschule Arsbeck (771,38 Euro), Turnhalle der Grundschule Beeck (913,61 Euro); Turnhalle der Erich Kästner Grundschule (5850,41 Euro), Aula der Edith-Stein-Realschule (8044,19 Euro), Saal des Jugendheims Wildenrath (785,04 Euro), Turnhalle der Schule am Grenzlandring (10.594,72 Euro) und Turnhalle der Realschule (7616 Euro). Die Gesamtkosten beziffert die Verwaltung auf 34.575,35 Euro.

Der beim Fachbereich Baubetriebshof entstandene Stundenaufwand für die vorab vorgenommenen Prüfungen der Unterdecken und die folgenden Ertüchtigungsmaßnahmen beläuft sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf insgesamt 300,25 Stunden. Die daraus resultierenden Personalkosten betragen 11.187 Euro.

(hec)
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