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George Street Bridge in Wales
Waghalsiger Brücken-Stunt löst heftige Kritik aus

Youtube-Stunt: Jungs rutschen 50 Meter hohe Brücke herunter
Aus 50 Metern Höhe rutschten die jungen Männer die Brücke hinab. FOTO: Screenshot/Facebook
Newport. Zwei junge Männer besteigen eine Brücke, um auf den Schrägseilen herunterzurutschen. Das Video, mit dem die beiden den gefährlichen Stunt dokumentierten, wurde von der walisischen Polizei heftig kritisiert.

Die George Street Bridge im südwalisischen Newport ist 151 Fuß hoch – das sind knapp über 50 Meter. Das Video zeigt, wie zwei junge Männer die Schrägseile der Brücke hinaufklettern, um dann aus schwindelnder Höhe auf ihnen herunterzurutschen.

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Posted by Feral Freerun on Thursday, 25 June 2015

Die jungen Männer machen so etwas nicht zum ersten Mal: Sie gehören zur Freerunner-Gruppe "Feral Freerun". Für ihre neuste Aktion mussten sie sich aber viel Kritik anhören. Durch die vielen Aufrufe in den sozialen Medien fürchtet man sich vor Nachahmern. Vor allem junges Publikum sei gefährdet. Das Video wurde auf Facebook mehr als 1500 Mal geteilt.

Wie BBC Wales berichtet, stieß die Polizei über Facebook auf das Video und warnte vor solchen Aktionen: "Diese beiden Jungs bringen sich selbst und andere für einen Adrenalinschub in extreme Gefahr. Wir können die Risiken dieser Aktivitäten nicht oft genug betonen und raten jedem davon ab, etwas Ähnliches zu tun. Wir bitten die Eltern ausdrücklich, mit ihren Kindern über diese Gefahren zu sprechen und sie vor den möglichen Konsequenzen zu warnen."

Es gebe keinen Grund zur Sorge, geben die "Freerunner" auf Facebook zu verstehen. Sie seien nicht dumm und würden alles nur mit vollem Bewusstsein machen. Wenn sie selbst es nicht für sicher hielten, hätten sie es nicht gemacht. Sie hoffen, dass den Leuten das bewusst sei.

Es gibt auch auf diese Aussage viele Einwände: Das Bewusstsein helfe auch nichts, wenn äußere Einflüsse den Stunt gefährden, kommentiert jemand. Doch Einsicht von Seiten der "Freerunner" bleibt aus: Es sei richtig, es hätte viel passieren können. Aber das Risiko sei es wert.

Hier geht es direkt zum Video.

(isw)
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