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Wetter
Der Sommer beginnt kühl und mit Regen

Die schönsten Schattenplätze unserer Leser
Die schönsten Schattenplätze unserer Leser FOTO: Facebook/Mini Balura Fiedler
Offenbach . Sommer sieht anders aus: Nass und kühl hat der kalendarische Sommer am Sonntag in weiten Teilen Deutschlands begonnen. Und es bleibt die nächsten Tage unfreundlich. Aber es gibt Hoffnung für das kommende Wochenende.

Königin Elizabeth II. wird bei ihrem Besuch in Deutschland allerdings einen Regenschirm brauchen: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagte regnerisches Wetter bis mindestens zum nächsten Wochenende voraus. Vor allem im Norden und Osten der Republik ist es dabei mit Temperaturen zwischen 14 und 18 Grad alles andere als frühsommerlich warm.

"Der wechselhafte Wettercharakter mit Schauern und Gewittern ist typischerweise im April zu finden", sagte ein DWD-Meteorologe am Sonntag. Einen kleinen Lichtblick gibt es jedoch: Zum Ende der kommenden Woche soll sich hoher Luftdruck mit viel Sonne und zunehmend sommerlichen Temperaturen in Deutschland durchsetzen, glauben die Experten - doch das sei lediglich eine mittelfristige und damit vergleichsweise unsichere Prognose.

Als angenehm empfinden die Menschen in Deutschland eine Außentemperatur von 22,7 Grad, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergab. Zu warm ist es Befragten ab einer Durchschnittstemperatur von 29,6 Grad. Dabei zeigten sich ältere Menschen in der Online-Befragung weniger hitzeempfindlich als jüngere: Für die 18 bis 24-Jährigen wird es ab 28,8 Grad unangenehm, bei den Über-55-Jährigen ist diese Grenze erst bei 30 Grad erreicht.

Für mehr als drei Viertel der Deutschen muss der Wunschsommer im Übrigen nicht durchgehend warm und trocken sein. So freuen sich 77 Prozent der Befragten, wenn es auch mal regnet. Einen plötzlichen Wetterwechsel empfinden 83 Prozent als unangenehm, wie YouGov herausfand. Dabei macht solch ein Umschwung Frauen (87 Prozent) mehr zu schaffen, als Männern (81 Prozent).

Im südenglischen Stonehenge feierten 23.000 Menschen in der Nacht zum Sonntag die Sommersonnenwende. Damit sahen an dem prähistorischen Steinkreis nach Polizeiangaben deutlich weniger Touristen, Hippies und gläubige Druiden den Beginn des längsten Tag des Jahres als vor einem Jahr, als es 36 000 waren. Wozu die bis zu 25 Tonnen schweren Steinkolosse, die seit etwa 4000 Jahren in Südengland stehen, ursprünglich gedient haben, ist trotz vieler Theorien nicht geklärt.

(dpa)
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