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Preisexplosion
Frankfurter Buchmesse: Hotelpreise steigen bis zu 342 Prozent

Frankfurter Buchmesse: Hotelpreise steigen bis zu 342 Prozent
Nicht nur die Premium-Hotels ziehen ihre Preise an. FOTO: dpa, sts;cse gfh
München. Zur Frankfurter Buchmesse 2016 (19. bis 23. Oktober) erhöhen fast alle Hotels rund um das Messegelände ihre Preise. In der Spitze liegen die Preisaufschläge laut Check24.de bei bis zu 342 Prozent. 

Im Schnitt müssen Bücherfreunde während des Besucherwochenendes 66 Euro pro Nacht beziehungsweise 84 Prozent mehr für eine Hotelübernachtung bezahlen als am Wochenende vor der Veranstaltung.

Teils auch Vergünstigungen

Es gibt in der aktuellen Betrachtung allerdings auch positive Ausnahmen: Im "Carlton" zahlen Hotelgäste zur Messe zehn Prozent, im "Roomers" sogar 37 Prozent weniger für ihr Zimmer als ein Wochenende vorher. Fünf weitere Hotels verlangen den gleichen Preis wie vor der Messe.

Die Fachmesse treibt jedes Jahr die Preise für Hotelübernachtungen in der hessischen Metropole in die Höhe. Während der Buchmesse liegen die durchschnittlichen Übernachtungspreise deutlich über dem Frankfurter Hotelpreisniveau im Oktober (106 Euro).

Am Eröffnungstag sind sie mit durchschnittlich 223 Euro sogar mehr als doppelt so hoch. Reisende, die Frankfurt nicht aufgrund der Buchmesse besuchen möchten, sollten daher besser einen veranstaltungsfreien Reisezeitraum wählen.

Teuerster Anbieter nimmt 251 Euro

Für eine Übernachtung mit Frühstück in einem Dreisternehotel verlangt der teuerste Anbieter 251 Euro. Beim günstigsten Anbieter kostet ein Zimmer gleicher Kategorie 52 Euro – eine Ersparnis von 79 Prozent (199 Euro) pro Nacht. In einem anderen Fall liegt die Ersparnis sogar bei 230 Euro pro Nacht: Ein Zimmer im selben Hotel kostet beim teuersten Anbieter 364 Euro, beim günstigsten nur 134 Euro und damit 63 Prozent weniger.

(bur/RP)
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