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Stuttgart
Stuttgart löst als erste Stadt Feinstaubalarm aus

Stuttgart. Von leeren Straßen nicht die Spur: Obwohl gestern in Stuttgart wegen der Wetterlage der erste Feinstaubalarm Deutschlands ausgerufen wurde und Autofahrer auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen sollten, staute sich der Verkehr wie immer. Auf einigen Autobahnen und wichtigen Bundesstraßen in Richtung Stuttgart gab es gestern Morgen Behinderungen auf mehreren Kilometern Länge. Stadt und Polizei wiesen darauf hin, dass diese Staus oft durch liegengebliebene Fahrzeuge verursacht wurden. Deswegen und wegen des Schnees sei die Verkehrslage nur schwer mit anderen Tagen zu vergleichen.

Der Alarm gilt mindestens bis Freitag. Die Landeshauptstadt, die als Feinstaubhochburg gilt, setzt dabei vorerst auf Freiwilligkeit. Die Autofahrer sind zwar aufgefordert, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Busse und Bahnen zu benutzen, doch Bußgelder drohen noch nicht. Wenn die Stadt bis Ende 2017 mit den freiwilligen Maßnahmen keinen Erfolg habe, "dann wird es zu verbindlichen Maßnahmen wie etwa Fahrverboten kommen müssen", hieß es von Seiten der Stadt. Im Frühjahr 2015 hatte das Landesumweltamt NRW wegen hoher Werte nur appelliert, unnötige Autofahrten zu vermeiden.

(epd)
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