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Präsidentschaftskandidat
Jeb Bush fährt Uber

Fotos: Jeb Bush – US-Präsidentschafts-Kandidat
Fotos: Jeb Bush – US-Präsidentschafts-Kandidat FOTO: dpa, pm ks htf
San Francisco. Der republikanische Bewerber um das Amt des Präsidenten, Jeb Bush, ist mit einem Wagen des umstrittenen Fahrdienstes Uber zu einem Startup-Unternehmen in San Francisco gekommen. Bei der Firma versuchte der 62-Jährige sein Bestes, um nicht als Vertreter der alten Garde aus Washington gezählt zu werden.

Der frühere Gouverneur von Florida war zudem darum bemüht, sich deutlich von der bisherigen Politik in der US-Hauptstadt zu distanzieren.

Als Präsident werde er Ideen der Startup-Kultur nutzen, um Schulen, das Gesundheitswesen und die Geschäftskultur aufzupolieren, sagte Bush. Vor rund 75 Angestellten der Firma Thumbtack, die Kunden mit Dienstleistern verknüpft, sagte der Präsidentschaftskandidat: "Die heutige Regierung in Washington sieht eher aus wie General Motors 1975. Die Regierung der Zukunft muss mehr wie Thumbtack aussehen."

Seine demokratische Rivalin Hillary Clinton hat versprochen, gegen Unternehmen durchzugreifen, die ihre Arbeiter als vertraglich befristete Mitarbeiter bezeichnen. Dafür war zuletzt auch der von Taxiverbänden in aller Welt gehasste Fahrdienst Uber kritisiert worden. Bush sagte nun, wenn Firmen wie Uber gegen Gesetze verstießen und Mitarbeiter ausnutzten, gebe es "Wege, sich damit zu befassen. Fakt ist, dass dies die alte Ordnung zerbricht".

Weitere Informationen zu Jeb Bush finden Sie hier.

(ap)
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